Im exklusiven Interview mit der "möbel kultur" erläutert Gesamtvertriebsleiter Reinhold Gütebier, was Segmüller in Oberhausen vor hat.

Segmüller im Exklusiv-Interview

Das ist in Oberhausen geplant

Mit dem Kauf des Heck-Finke-Standorts in Oberhausen hat Segmüller zum ersten Mal ein Möbelhaus übernommen. Bei der – nach der Eröffnung von Pulheim Ende 2016 – zweiten Filiale in NRW sollen ab 2018 die Kassen klingeln. Im exklusiven Interview sprach die „möbel kultur“ mit Gesamtvertriebsleiter Reinhold Gütebier darüber, was das Familienunternehmen dort konkret vorhat. Denn bei der ersten Meldung zu der Übernahme wunderte sich die Branche schon, warum das 25.000 qm goße Einrichtungshaus für Finke künftig zu klein ist, für Segmüller jedoch groß genug soll.

Reinhold Gütebier ist jetzt konkreter geworden. Zum einen sei noch nicht klar, ob es bei dem jetzigen Bau bleiben soll: „Inwieweit wir hier die bestehende Bausubstanz erhalten oder gänzlich auf einen Neubau setzen, ist derzeit noch offen. Im ersten Schritt hin zu einem neuen innerstädtischen Highlight werden wir selbstverständlich zu allererst das Gespräch mit der Stadt Oberhausen suchen, um hier gemeinsam mit Verwaltung und Politik das richtige Konzept zu entwickeln.“ Zum anderen betreibt Segmüller bereits heute nicht nur die drei großen Erlebniseinrichtungshäuser am Stammsitz in Friedberg, in Parsdorf und Weiterstadt. In Nürnberg und Mannheim führt das Familienunternehmen zwei Filialen, die beide unter 20.000 qm groß sind, auch diese erfolgreich. Also muss es kein riesiger Palast in Oberhausen werden, um zur Segmüller-Philosophie zu passen. Und wie sehen weitere Expansionspläne aus? Zumindest wird nichts ausgeschlossen: „Wir haben ganz klar die Entscheidung getroffen, dass wir bundesweit neue Häuser eröffnen möchten. Unter Berücksichtigung der schwierigen Genehmigungslage bei Neubauten gehören zu dieser Strategie auch weitere Übernahmen“, so Gütebier explizit.

Lesen Sie mehr zur Strategie, den Plänen in Pulheim und der Umsatzentwicklung von Segmüller in der aktuellen Dezember-Ausgabe der „möbel kultur“.

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