Fennel

Das Ende ist nicht mehr abzuwenden

Keine Rettung für den insolventen Möbelzulieferer Fennel. Das vermeldet die "Neue Westfälische". In einer Betriebsversammlung verkündete der Insolvenzverwalter Dr. Norbert Westhoff: " Das Aus ist unabwendbar, weil Fennel Patente, Know-How

Keine Rettung für den insolventen Möbelzulieferer Fennel. Das vermeldet die "Neue Westfälische". In einer Betriebsversammlung verkündete der Insolvenzverwalter Dr. Norbert Westhoff: " Das Aus ist unabwendbar, weil Fennel Patente, Know-How und Spezialwerkzeug an einen Großkunden verkauft hat und damit die Verhandlungsgrundlage entzogen wurde."
Bis zuletzt wurde von den 360 Mitarbeitern darauf spekuliert, dass ein Investor den Großteil der Arbeitsplätze erhalten könnte. Dazu kam es nicht, weil sich der mit einem wichtigen Fennel-Großkunden nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen konnte. Laut "Neue Westfälische" handelt es sich bei diesem Großkunden um Nobilia, der von Fennel Patente und Spezial-Werkzeuge für die Sockelfuß-Produktion erworben hatte. Fennel bestätigt dies allerdings nicht.
Der Großkunde hat bislang 20 Prozent des Umsatzes von Fennel ausgemacht. Dieser Anteil beziffert sich auf ungefähr sechs Millionen Euro. Die Zusammenarbeit wird aber nicht fortgesetzt: "Der kann woanders günstiger einkaufen, da kann unser Investor nicht mithalten", erläutert Westhoff . "An ihm hat es nicht gelegen. Wir haben strukturelle Defizite, wir machen Verluste. Die Preise sind nicht auskömmlich." So sei unter anderem der Maschinenpark veraltet.
Einen neuen Investor gibt es nicht.