Lesenswert, das "Die Zeit"-Bauhaus-Special.

Lesetipp:

Das "Die Zeit"-Bauhaus-Special

Große Ereignisse werfen Schatten voraus: Das Bauhaus feiert 2019 sein 100. Gründungsjubiläum. Anlass für "Die Zeit" zu einem Bauhaus-Special in der aktuellen Ausgabe.

Vielleicht ist es die Sehnsucht nach der Aufbruchstimmung von damals, dem Mut, etwas revolutionär Neues zu wagen, die den Mythos Bauhaus besonders befeuert. 1919 hatte Walter Gropius seine interdisziplinäre Kunstschule in Weimar gegründet, musste 1924 nach Dessau und 1932 nach Berlin umziehen, bevor sein Projekt 1933 von den Nationalsozialisten geschlossen wurde und ihm und vielen Mitstreitern nur die Emigration blieb. So verbreitete sich der Bauhaus-Stil weltweit. Namen wie Mies van der Rohe, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer oder Paul Klee sind untrennbar mit dem Bauhaus - heute der Inbegriff für die Klassische Moderne - verbunden.

An allen drei Schul-Standorten entstehen gerade neue Museen für die Bauhaus-Sammlungen - vom Bund mit insgesamt über 80 Mio. Euro gefördert. Auch ein Indiz, wie stolz wir auf das Erbe sind, das gebührend zelebriert sein will. "Wie viel Bauhaus steckt da drin?" Die Titelfrage beantwortet Autor Nikolaus Bernau seinen Artikel so: "Alle drei Entwürfe sind letztendlich konventionelle Kunstmuseen."

Vom Leben in einer Hamburger Bauhausvilla oder der Wagenfeld-Leuchte handeln andere Geschichten. Außerdem erzählen bekannte Designer und Architekten wie Lord Norman Foster, Stefan Behnisch, Fritz Auer, Tobias Grau, Markus Allmann oder Matthias Sauerbruch, wie stark sie das Bauhaus bis heute beeinflusst. Pures Lesevergnügen auf sechs Seiten.

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