Sommerlad

Darf in Fulda bauen

Nachdem Ende Juli ein unabhängiges Gutachten festgestellt hat, dass es keine Gründe gegen den geplanten Neubau von Sommerlad in Künzell bei Fulda gibt, hat jetzt Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU)

Nachdem Ende Juli ein unabhängiges Gutachten festgestellt hat, dass es keine Gründe gegen den geplanten Neubau von Sommerlad in Künzell bei Fulda gibt, hat jetzt Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) ein Machtwort gesprochen. Wie die "Osthessen-News" berichten, erklärte der Politiker, Sommerlad dürfe an der A7 bauen. Das Ergebnis wird demnach vom Lenkungsausschuss "Interkommunales Gewerbegebiet" einstimmig getragen.
Die Bürgermeister Peter Meinecke (Künzell), Karl-Josef Schwiddessen (Petersberg) und Dieter Kolb (Eichenzell) unterstützen das Projekt des Begros-Mitglieds von Anfang an. Gerhard Möller hatte dem Bau lange kritisch gegenüber gestanden, betonte aber nun laut der Zeitung: "Wir sind uns einig."
Damit kann es nach langem, zähen Ringen nun losgehen. Zu den Bedingungen gehört, dass die zentrenrelevanten Sortimente auf eine Fläche von 2.050 qm begrenzt sind und die Verkaufsfläche für Möbel 16.800 qm nicht übersteigt, dass eine Verkaufsfläche für Bekleidung ausgeschlossen ist und die Gesamtverkaufsfläche nicht mehr als 21.900 qm beträgt.
Frank Sommerlad betonte gegenüber den "Osthessen-News": "Ich begrüße die Entscheidung und trage den Kompromiss." Eine große Hürde sei genommen und die Entscheidung der Politiker unternehmerisch vertretbar. "Wir werden unser Verkaufskonzept entsprechend anpassen." Den Neubau des Hauses in der verbleibenden Zeit bis Ende 2015 zu realisieren sei "sportlich", aber machbar. "Es ist jetzt kein Spaziergang mehr, sondern eine Herausforderung." Aber: "Ende 2015 ist der neue Sommerlad fertig."