Nolte Delbrück

Daniel Nolte-Byles hat sich verabschiedet

Führungswechsel bei Nolte Delbrück: Daniel Nolte-Byles hat heute die Geschäftsleitung des Unternehmens niedergelegt. Er bleibt aber weiterhin Gesellschafter. Die neue Spitze setzt sich zusammen aus den langjährigen Führungskräften Werner Farke und Andrea van der Klugt. Dabei liegen die Bereiche Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung künftig in den Händen von Werner Farke, Andrea van der Klugt verantwortet die Finanzen. Ergänzt wird das Führungsteam durch Uwe Kluck, der seit Dezember als Vertriebsleiter tätig ist.

Bereits seit mehreren Jahren schreibt Nolte Delbrück rote Zahlen. "In den letzten Jahren hat die Familie Verluste ausgeglichen. Wir wollten vor allem den Standort und die Arbeitsplätze erhalten", so Nolte-Byles. Während der Restrukturierung baute das Unternehmen Arbeitsplätze ab. Gleichzeitig wurden die Abläufe in der Fertigung optimiert und das Sortiment aktualisiert. "Jetzt wird es Zeit für einen Neuanfang, bei dem sich das Unternehmen in allen strategischen und operativen Fragen von der Familiengeschichte frei macht", ist Daniel Nolte-Byles überzeugt. Er selbst kündigte an, die Möbelindustrie zu verlassen, um beruflich neue Wege zu gehen.

Während der weiter andauernden Restrukturierungsphase in den nächsten Jahren werden Daniel Nolte-Byles und seine Mutter Annelie Nolte, die beide gemeinsam etwa 80 Prozent der Gesellschaftsanteile halten, die Gesellschaftsrechte durch den Gütersloher Rechtsanwalt Johannes Steiner wahrnehmen lassen. Diesem wurde Stimmrechtsvollmacht erteilt. Die restlichen Gesellschaftsanteile hält weiterhin Nolte-Byles Großmutter, die über 90-jährige Anny Nolte.[page_break]Inzwischen zeigen die Restrukturierungsmaßnahmen immer mehr Wirkung, betont Nolte Delbrück. So habe das Unternehmen nun die Kosten im Griff. Zudem seien die Produkt-Innovationen positiv aufgenommen worden. "Die sehr gute Resonanz des Marktes auf unsere Neuheiten zeigt, dass Nolte Möbel Potenzial hat", so Werner Farke. "Die Planzahlen 2010 werden wir erreichen. Das Geschäftsjahr wird eine Punktlandung", so Andrea van der Klugt. Zwar planen sie auch 2010 noch einmal Verluste ein, doch schon im nächsten Jahr peilt die neue Führungsmannschaft ein ausgeglichenes Ergebnis an.

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