Ikea
Dänen sauer auf Schweden
Aufregung im Nachbarland: Jeder weiß, dass Ikea seine Produkte nach skandinavischen Orten bezeichnet. Nun haben zwei dänische Wissenschaftler herausgefunden, dass die schwedischen für die "besseren" Produkte vorbehalten sind, norwegische und
Aufregung im Nachbarland: Jeder weiß, dass Ikea seine Produkte nach skandinavischen Orten bezeichnet. Nun haben zwei dänische Wissenschaftler herausgefunden, dass die schwedischen für die "besseren" Produkte vorbehalten sind, norwegische und finnische zumindest Pate für "gute" Sortimente wie Betten, Tische und Stühle stehen. Dänische Bezeichnungen wie etwa "Roskilde" und "Köge" würden hingegen nur für Fußabstreifer und billige Auslegeware benutzt, so ein aktueller Artikel auf www.spiegel.de. Klaus Kjöller von der Universität Kopenhagen wirft darin dem Mitnahmespezialisten "schwedischen Imperialismus" vor. Hintergrund: Die Geschichte der beiden Länder ist schon immer von starker Rivalität geprägt. Deshalb sind nicht nur die Wissenschaftler entrüstet und vermuten eine Absicht des Großkonzerns, der eigens Vollzeitmitarbeiter für die Namensgebung seiner Produkte beschäftigt.
Die Zentrale in Schweden siehts gelassener: "Dass wir das absichtlich so gemacht haben, ist Unfug. Das war reiner Zufall und es ist inzwischen schon viele Jahrzehnte her", erklärte Ikea-Pressechefin Charlotte Lindgren. Gleichzeitig verwies sie darauf, dass dänische Ortsnamen weltweit mit den Produkten bekannt würden. Dennoch sei es nicht ausgeschlossen, "dass Ikea auch mal eine andere, etwas weniger grundlegende Produktsparte auf dänischen Namen tauft."

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