VME Gesellschafterversammlung in Berlin
Dachmarke läuft weiter
Full House auf der gerade zu Ende gegangenen Gesellschafterversammlung des VME: Der Verband konnte gestern und heute insgesamt rund 300 Teilnehmer in Berliner Hotel Adlon begrüßen. Wichtigster Beschluss des Tages:
Full House auf der gerade zu Ende gegangenen Gesellschafterversammlung des VME: Der Verband konnte gestern und heute insgesamt rund 300 Teilnehmer in Berliner Hotel Adlon begrüßen. Wichtigster Beschluss des Tages: Das Dachmarkenkonzept "Einrichtungspartnerring" geht weiter. Die Gesellschafter nahmen den Antrag mit großer Mehrheit an und gaben erneut 700.000 Euro für das zweite Halbjahr frei (im ersten Halbjahr waren es ebenfalls 700.000 Euro). Gleichzeitig haben sie für 2008 den mit 12,345 Mio. Euro höchsten Jahresüberschuss der VME-Geschichte ausgewiesen. Geschäftsführer Frank Stratmann stellte ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Dachmarke vor und stieß damit auf breite Zustimmung. So soll ein Online-Shopkonzept jetzt präzise ausgearbeitet werden. Zusätzlich laufen die Maßnahmen wie Hörfunkwerbung weiter auf Hochtouren. Das Motto des Aufsichtsrates: "Mein Ding: Einrichtungspartnerring!"
Auch Geschäftsführer Günther Böhme zeigte sich optimistisch: Bis jetzt sehe er keinen Anlass, den aus heutiger Sicht mutigen Planansatz von +4 Prozent in Frage zu stellen. Der Blick auf die nicht nachlassende Expansion der Großfilialisten lasse erkennen, wie wichtig die qualitative Marktführerschaft der VME-Häuser sei. Meint: die Individualität der Häuser und die Bereitschaft, Potenziale im Verband zu bündeln.
Positive Zahlen nannte auch derAufsichtsratsvorsitzende Helmut Staude (Foto). Er betonte, dass der VME in den letzten vier Monaten 2008 und im ersten Quartal 2009 erstklassige Umsatzzuwächse aufweisen kann. Einer der Gründe für den Erfolg sei das Dachmarkenkonzept, so Staude. Darüber hinaus zeigte er sich überzeugt, "dass der Verband in der Vergangenheit vieles richtig gemacht" habe. Denn trotz des Abgangs einiger Unternehmen "haben wir es dennoch geschafft, auf dem Wachstumspfad zu bleiben". Staude plädierte in dem Zusammenhang für eine liberalere Aufnahmepolitik: "Wir werden es uns nicht leisten können, wie in der Vergangenheit mehr Aufnahmeanträge abzulehnen als positiv zu entscheiden."

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