VHK Herford

Cyberkriminalität als Tagungs-Thema

"Ich bin davon überzeugt, dass es nur zwei Arten von Unternehmen gibt: diejenigen, die schon gehackt wurden, und diejenigen, die noch gehackt werden." Dieses Zitat von FBI-Direktor Robert Mueller stand

"Ich bin davon überzeugt, dass es nur zwei Arten von Unternehmen gibt: diejenigen, die schon gehackt wurden, und diejenigen, die noch gehackt werden." Dieses Zitat von FBI-Direktor Robert Mueller stand Pate für die von den Verbänden der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner Allianz-Versicherungs AG initiierte November-Veranstaltung "Unternehmensrisiko Cyber Kriminalität".

Der Workshop in den Herforder Geschäftsräumen des Verbands war mit etwa 30 Gästen aus der Möbelbranche sehr gut besucht. Hintergrund der Tagung bildet die mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung von Geschäftsprozessen wachsende Gefahr für Unternehmen. Jene sind heute anfällig wie nie zuvor für Cyber-Attacken, Identitätsdiebstahl, Internet-Sabotage oder Datenverlust. Der Schaden durch Attacken von Online-Kriminellen wird auf jährlich rund 50 Milliarden Euro geschätzt. Als sachkundige Referentin konnte Dr. Anja Padberg gewonnen werden. Sie ist Mitgründerin und Gesellschafterin der Marcant GmbH aus Bielefeld.

Zur Sprache kamen während des Workshops auch die Möglichkeiten der Absicherung gegen einen Cyberangriff. Denn: Rund 70.000 Euro beträgt derzeit der Schadensdurchschnitt eines Hackerangriffs in Deutschland, über 60.000 Fälle wurden im vergangenen Jahr erfasst.