Ostwestfalen
Cross-Marketing mit Möbel-Industrie
In Branchenkreisen spricht man schon lange vom "Möbel-Mekka OWL". Jetzt will die Region Ostwestfalen einschließlich benachbarter Kreise die Botschaft mit gezielten PR-Maßnahmen auch dem breiten Publikum vermitteln. Zu den ersten
In Branchenkreisen spricht man schon lange vom "Möbel-Mekka OWL". Jetzt will die Region Ostwestfalen einschließlich benachbarter Kreise die Botschaft mit gezielten PR-Maßnahmen auch dem breiten Publikum vermitteln. Zu den ersten Beispielen zählt die aktuelle Messe-Broschüre der Marketinggemeinschaft A 30 Küchenmeile, in der auf sechs Seiten touristische und wirtschaftliche Stärken hervorgehoben werden. Das Ergebnis einer Initiative, an dem sich der Kreis Herford und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) beteiligt haben. Neben einem gemeinsamen Flyer sind weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Gespräch, die nicht nur auf die Zeiten der Hausmessen beschränkt bleiben sollen. Dabei appellieren die Marketing-Strategen auch an einzelne Unternehmen, selbst Ideen für regionale Cross-Partnerschaften zu entwickeln. Erste Vorschläge: ein Modell-Haus mit richtungsweisender Einrichtung, ein Kasten Pils von der örtlichen Brauerei im Auszug einer Ausstellungsküche oder eine Einladung der Industrie in lokale Kultureinrichtungen. Bereits beschlossene Sache ist die Verlinkung der jeweiligen Homepages ab November.
Immerhin rund 60 Prozent der in Deutschland gefertigten Küchen kommen aus Ostwestfalen. Und mit 23.000 qm Ausstellungsfläche sei die "Küchenmeile" die "größte Küchenshow der Welt", so rechnen die Initiatoren vor.
Parallel dazu hat sich jetzt die Stadt Löhne ein neues Markenzeichen verschafft. "Die Weltstadt der Küchen" heißt es auf 2,50 Meter hohen Stelen, die bis MOW-Beginn an zwölf markanten Stellen im Stadtgebiet aufgestellt sein sollen. Dazu werden die Heimat-Lieferanten SieMatic, Nolte, Bauformat, Geba, MK und Nieburg genannt. Namen, die für jeden vierten Arbeitsplatz in Löhne stehen. Der Slogan soll außerdem auch die Briefköpfe der Stadtverwaltung und möglichst aller beteiligten Firmen schmücken. Überdies ist eine gemeinsame MOW-Auftaktveranstaltung fürs nächste Jahr angedacht.

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