Kloepfel Consulting

Corona-Welle in China verlängert die Liefer-Probleme

Auf das Anhalten der Lieferproblematik für deutsche Unternehmen und entsprechende Auswege weist die Kloepfel Consulting Group hin. So warnt u.a. die Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier aufgrund der Corona Pandemie in China

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Auf das Anhalten der Lieferproblematik für deutsche Unternehmen und entsprechende Auswege weist die Kloepfel Consulting Group hin. So warnt u.a. die Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier aufgrund der Corona Pandemie in China vor einem neuen Einbruch der Lieferketten. Chinesische Häfen und Fabriken könnten geschlossen werden, wenn Beschäftigte ausfallen. Auch das chinesische Neujahrsfest vom 21. Januar bis zum 7. Februar 2023 wird die Lage sehr wahrscheinlich verschlimmern.

Zwar haben die deutschen Unternehmen schon viel dazu gelernt und unternommen, um ihre Versorgungssicherheit zu schützen, doch das reicht oft nicht. Ein Problem ist der Fachkräftemangel im Einkauf, so die Auffassung von Marc Kloepfel, CEO der Kloepfel Consulting Group.

Denn zentrale Herausforderung für die Unternehmen bleibt weiterhin die Suche nach Alternativlieferanten. Zudem sind die eigenen Lieferketten auf Risiken hin zu durchleuchten. Und auch die Produktentwicklung müsse neu gedacht werden, um beispielsweise Material effizienter einzusetzen.

Um die Einkaufsabteilungen für diese Aufgaben vorübergehend um entsprechende Manpower zu ergänzen, bieten sich interimistische Manager bzw. Einkaufsberatungen an. Langfristig lasse sich der Fachkräftemangel durch die Digitalisierung oder das Outsourcing von einfachen Einkaufsprozessen ausgleichen. So gewinne der Einkauf Zeit, um Lieferketten für die Zukunft besser abzusichern, lautet der Tipp des Dienstleisters.