Der Online-Möbelhändler Connox erwirtschaftete in Q1 2020 rund zwölf Mio. Euro, aber Corona macht auch dem E-Commerce zu schaffen.

Connox

Corona hat auch den Onlinehandel erreicht

Im ersten Quartal 2020 erzielte Connox einen Umsatz in Höhe von über zwölf Mio. Euro und erreichte damit eine Steigerung von mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie geplant wurde der Fokus der Geschäftsaktivitäten dabei auf die Dach-Region gelegt, in der ein Plus von 73 Prozent zu verzeichnen ist. Besonders hervorzuheben ist die Schweiz, denn dort konnten die Erlöse – trotz aktueller Zoll- und Lieferschwierigkeiten durch Covid-19 – verdoppelt werden. Zudem gewann Connox weitere Marktanteile mit Umsatzsteigerungen in den relevanten Zielgruppen der Niederlande, Großbritannien und Frankreich.

Als Haupttreiber für dieses Wachstum sieht das Unternehmen die hohe Warenverfügbarkeit im Lager, seine Arbeitsstrukturen sowie den Start der Outdoor-Saison. Außerdem hat die anhaltende Corona-Krise ebenfalls einen positiven Effekt auf den Onlinehandel.

„Nach dem guten Weihnachtsgeschäft sind wir mit viel Rückenwind ins neue Jahr gestartet. Das Coronavirus hat ab Mitte März auch den Onlinehandel erreicht. Aufgrund unserer agilen Strukturen konnten wir schnell und flexibel auf die kurzfristigen Herausforderungen reagieren und haben unsere Arbeitsweise, sämtliche Kampagnen sowie die Inhalte im Shop entsprechend angepasst“, erklärt Thilo Haas, Gründer und Geschäftsführer von Connox.

Allerdings hat die Krise nicht nur positive Effekte auf die Connox-Bilanzen. Die Umsätze konnten nicht zu 100 Prozent auf ein entsprechendes Ergebnis überführt werden, denn erhöhte Versandkosten und Lohnkosten sowie Investitionen in Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen verursachen deutlich höhere Ausgaben als geplant. Insgesamt kann das Unternehmen in Q1 jedoch ein positives Ergebnis verzeichnen und blickt daher hoffnungsvoll auf das weitere Geschäftsjahr.

„Wir hoffen auf eine baldige Stabilisierung der Lage und schauen vorsichtig, aber durchaus optimistisch in das zweite Quartal 2020. Es sind steigende Umsätze mit erhöhten Kosten im Bereich der Warenabgabe aufgrund der Corona-Pandemie zu erwarten. Nun sind wir vor allem dankbar für die neue starke Partnerschaft zu unserem Investor sowie die sehr guten Beziehungen zu unseren Lieferanten, die uns dabei helfen, flexibel und schnell auf die Krise zu reagieren“, so Haas.

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