GfK

Cocooning und Wiedervereinigungszyklus treiben den Gerätekauf an

Unter positiven Vorzeichen steht nach Meinung der GfK weiterhin der Verkauf von Elektrohausgeräten. Zwar werde 2009 für den Handel kein einfaches Jahr, doch sei vor allem mit Innovationen, die einen

Unter positiven Vorzeichen steht nach Meinung der GfK weiterhin der Verkauf von Elektrohausgeräten. Zwar werde 2009 für den Handel kein einfaches Jahr, doch sei vor allem mit Innovationen, die einen Zusatznutzen wie Energieeffizienz versprechen, und Cocconing-affinen Produkten Umsatzzuwachs zu erzielen. Darunter zählen auch Backöfen mit
Selbstreinigungssystem oder Induktionsherde sowie Espressovollautomaten. Zudem stehe ein hoher Ersatzbedarf bei Elektrogroßgeräten an – insbesondere mit Blick auf den Erneuerungszyklus nach der Wiedervereinigung. Entsprechend der Lebenszeit von Elektrogroßgeräten (durchschnittlich etwa 14 Jahre) ergebe sich daraus in nächster Zeit ein verstärkter Modernisierungsstau.
Branchenübergreifend hatte bereits das GfK-Konsumklima im Januar eine Steigung der Anschaffungsneigung festgestellt. Den Trend zu Produkten, die das Leben im eigenen "Kokon" angenehmer machen, erkennen die Analysten aus den Ergebnissen im vergangenen Jahr. Immerhin waren Kaffee- und Espressomaschinen 2008 die umsatzstärkste Warengruppe in der Gerätebranche. Großgeräte verbuchten laut GfK TEMAX ein Umsatzwachstum von 1,7 Prozent (auf 7,032 Mrd. Euro) bei annähernd gleicher Menge. Kleingeräte kamen auf 6,2 Prozent Plus. Dass Großgeräte im letzten Quartal 2008 mit 2,7 Prozent abfielen, habe vor allem am Geschäftsverlauf der Möbel- und Küchenhäuser die laut trotz der Krisenmeldungen sogar gestiegen ist.
Der GfK TEMAX wird ab Februar erstmals international für mehr als 20 Länder erhoben.