RWK/Kuhlmann
Chinesischer Investor macht seine Aufwartung zur Hausmesse
Zwar ist der Deal noch nicht unterschrieben, doch das Tintenfass steht schon offen auf dem Tisch. In dieser Bildsprache bestätigte heute Geschäftsführer Dr. Erwald Barta gegenüber moebelkultur.de, dass der chinesische
Zwar ist der Deal noch nicht unterschrieben, doch das Tintenfass steht schon offen auf dem Tisch. In dieser Bildsprache bestätigte heute Geschäftsführer Dr. Erwald Barta gegenüber moebelkultur.de, dass der chinesische Investor Boloni – wie schon seit Wochen kolportiert – nun kurz vor der endgültigen Entscheidung steht. Bislang hatte es offenbar noch keine Einigung über die Verkaufssumme gegeben. Aber das Interesse ist immerhin so groß, dass die Firma Kuhlmann per Presseinfo "wichtigen Besuch zur Hausmesse" vermeldete, wobei sich der Chef des chinesischen Möbel- und Küchenherstellers Cai Ming höchst persönlich angemeldet hat. Wann er in Enger auftaucht, ist noch nicht ganz sicher. Angestrebt wird das kommende Wochenende. Sehr optimistisch klingt jedoch die Ankündigung, dass Kuhlmann "unter neuer Führung schon bald wie geplant durchstarten kann".
Bei dem Unternehmen Boloni handelt es sich um einen Mischproduzenten, der u. a. bereits Küchen im Portfolio hat und im chinesischen Möbelsektor eine führende Rolle spielt. Technischer Leiter vor Ort ist Heiko Vogelsang, der sein Know-how aus Deutschland mitgebracht hat und nun möglicherweise mit Hilfe von Kuhlmann Küchen erweitert. Vogelsang wird sogar während der gesamten Messe für Kuhlmann-Kunden zu sprechen sein.
Derweil läuft die Produktion in Enger kontinuierlich weiter und die bestehenden Aufträge sind fast abgearbeitet, so berichtet Dr. Barta. Bis Ende September wird für die rund 120 Mitarbeiter noch Insolvenzgeld gezahlt. Dann spätestens sollte der Deal perfekt sein.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren