Femo-Trade-Geschäftsführer Uwe Mögebauer erklärt: "Wir sind bis dato auch ganz ordentlich durch die Krise gekommen."

Femo Trade

China bemüht sich um Normalität

Gute Nachrichten tun in diesen Tagen gut, zumal wenn sie von einem so eng mit China vernetzten Unternehmen wie Femo Trade kommen. Denn der Importeur aus Wunstorf ist unmittelbar davon betroffen, wenn die Supply Chain einreißt. Geschäftsführer Uwe Mögebauer erklärt: "Wir sind bis dato auch ganz ordentlich durch die Krise gekommen, zumal wir von unseren Handelspartnern hören, dass es in Summe wieder ganz gut anzulaufen scheint."

Bei den Produzenten in China gehe alles wieder seinen normalen Gang. Alle Fertigungen laufen laut Mögebauer mit 100 Prozent Kapazität. Allerdings seien regionale Unterschiede festzustellen: "Im Süden und in den Provinzen nahe Shanghai gibt es keinerlei Probleme. Im Norden und in der Provinz nahe Wuhan müssen einige Abstriche gemacht werden. Letztendlich ist entscheidend, wie lange ein Unternehmen am Markt ist und wie es in der Vergangenheit gewirtschaftet hat." Das sei in China eben nicht anders als hier.

Dabei versuchen die Chinesen auch aus psychologischen Gründen Ruhe und Sicherheit auszustrahlen: "Zumindest scheint nach außen hin wieder alles in den ursprünglichen Bahnen zu verlaufen. Ob das immer zu 100 Prozent der Wahrheit entspricht, darf zumindest im Ansatz angezweifelt werden. Generell merken alle Lieferanten eine Kaufzurückhaltung aus USA und Europa", führt Mögebauer aus.

Die Lieferzeiten sind aktuell in der Regel etwas länger, da Rückstände aufgeholt werden müssen. Bei den Lieferkapazitäten seien dagegen keinerlei Engpässe zu vermelden. Es bleibt festzuhalten: Die China-Importe verlaufen wieder ohne größere Störungen.

 

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