Amica

Chefwechsel im Deutschland-Vertrieb

Zum 1. August hat bei der deutschen Vertriebsgesellschaft des polnischen Geräteherstellers Amica in Ascheberg das oberste Management gewechselt: Anstelle von Andrzej Sas rückte Martin Büttner in die Geschäftsführung. Während Sas,

Zum 1. August hat bei der deutschen Vertriebsgesellschaft des polnischen Geräteherstellers Amica in Ascheberg das oberste Management gewechselt: Anstelle von Andrzej Sas rückte Martin Büttner in die Geschäftsführung. Während Sas, seit 2009 bei Amica, künftig den Unternehmensbereich "Handel und Marketing" bei Amica Wronki in Polen und die Gesamtverantwortung weltweit für Marketing und Vertrieb übernimmt, gewinnt das Unternehmen mit Büttner ebenfalls einen versierten Fachmann, der bestens mit Amica vertraut ist.
Als Inhaber von MB Trade im Odenwald hat der 54-Jährige verschiedene Marken und Produkte in Osteuropa vertrieben und Firmen beraten, darunter auch Amica. So hat er bereits im Jahr 2000 für die Gerätemarke Konzepte zur internationalen Geschäftsentwicklung erstellt und diese als Handelsdirektor bei Amica selbst umgesetzt. So habe er bis 2010 in der Amica-Gruppe als internationaler Vertriebs- und Marketingdirektor dazu beigetragen, die Exporte in zehn Jahren etwa zu verdreifachen. Unter anderem hat er mehrere Auslandsfilialen gegründet und geleitet, war zeitweise Aufsichtsratschef der Dänischen Gram-Gruppe und zuletzt Geschäftsführer der Hansa GmbH in Russland, der GUS-Niederlassung von Amica. Ein wichtiger Part in seiner Karriere war ebenso der Start 1986 bei Rowenta und das internationale Engagement als Regional Sales Manager in Zentral- und Osteuropa.
Hierzulande habe Andrzej Sas bereits eine gute Vorarbeit geleistet, so heißt es in der Presseinfo. Hatte dieser 2009 zunächst als Vertriebsleiter bei Amica in Ascheberg begonnen, übernahm er dort bereits nach einem Jahr die Geschäftsführung. Seit 2010 konnte er mit seiner Mannschaft den Umsatz um etwa 15 Prozent und damit deutlich über der Gesamtmarktentwicklung ausbauen. Besonders positiv entwickelten sich in diesem Zeitraum die Erträge. Unter seiner Federführung gab es wesentliche Umstrukturierungen zur effizienteren Marktbearbeitung wie den Aufbau einer Vertriebsorganisation mit Key Accounts für jeden Vertriebskanal und die erfolgreiche Durchsetzung der Multi-Channel- und Vollsortimenter-Strategie. Eine wesentliche Weichenstellung erfolgte in diesem Jahr durch die Umstellung von Handelsvertretern auf eigene, fest angestellte Außendienstmitarbeiter bzw. Regionalvertriebsleiter. Den Schwerpunkt will Büttner auch weiterhin auf die Kanäle Elektro- und Küchenfachhandel legen.