In Herford heißt es derzeit: Warten auf den neuen Chef Lars Voelkel, der am kommenden Donnerstag seinen Job antritt

Poggenpohl

Business as usual?

"Keinen Grund zur Panikmache" sehe Andreas Ott als Betriebsratsvorsitzender bei Poggenpohl - trotz der jüngsten Abgänge des Mangements. Das Business bei Poggenpohl gehe ganz normal weiter und der Standort Herford werde keinesfalls in Frage gestellt, so die Botschaft an die Belegschaft auf der Betriebsversammlung am vergangenen Mittwoch, wie das "Westfalen-Blatt" berichtete.

Gegenüber moebelkultur.de bezeichnet Nobia-Sprecherin Ingrid Yllmark (die ebenfalls den Konzern verlässt) den gemeinsamen Abschied von Export- und Vertriebsleiter eher als Zeichen der Loyalität zum Ex-Geschäftsführer Elmar Duffner. Gleichwohl gebe es einen Strategiewechsel im Konzern, dass alle produktionsrelevanten Entscheidungen künftig zentral in Stockholm getroffen werden. Ziel ist bekanntlich, durch mehr Synergien in der Gruppe die Effizienz zu steigern. Dazu gehört neben dem gemeinsamen Beschaffungswesen auch die Zusammenfassung von Produktionsplattformen. Inwieweit dies auf Poggenpohl als Marke mit einer gewissen Sonderstellung zutrifft, bleibt noch unklar.

Große Hoffnungen auch in dieser Richtung verbinden sich nun mit Lars Völkel, der am kommenden Donnerstag den Job als neuer Geschäftsführer in Herford antritt. In der Küchenbranche kennen ihn einige aus seiner führenden Position bei Electrolux in Europa und es wird ihm große Kompetenz sowie durchaus ein Hang zur Marke zugeschrieben.

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