Gudrun Frommholz
Bundesverdienstkreuz für soziales Engagement
Für ihr vielfältiges soziales Engagement wird Gudrun Frommholz heute eine der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik verliehen. Landrätin Lieselore Curländer überreicht ihr in der Stadthalle Spenge das Bundesverdienstkreuz. "Das ist eine
Für ihr vielfältiges soziales Engagement wird Gudrun Frommholz heute eine der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik verliehen. Landrätin Lieselore Curländer überreicht ihr in der Stadthalle Spenge das Bundesverdienstkreuz. "Das ist eine große Ehre", freut sich Gudrun Frommholz. "Es bestärkt mich, für soziale und gesellschaftspolitische Themen zu arbeiten. Auch in den Bereichen Palliativpflege und Hospizbewegung, die mir besonders am Herzen liegen."
Aufgewachsen im Kreis Herford, kehrte sie nach der Lehre als Hotelfachfrau in Hannover wieder nach Ostwestfalen zurück, heiratete 1974 Dirk-Walter Frommholz und ist seitdem fürs Familienunternehmen aktiv. "Meine Frau ist die gute Seele, in der Familie wie im Unternehmen", betont Dirk-Walter Frommholz.
Schon früh hat sich Gudrun Frommholz darüber hinaus engagiert: Ehrenämter im Kindergarten, Schulpflegschaften und der Förderverein der Marienschule der Ursulinen zu Schildesche, dessen Vorsitzende sie neun Jahre war.
1987 wird sie in den Vorstand des Fördervereins des Marienstifts gewählt. Seit den 90er Jahren setzt sie sich beharrlich für die Palliativpflege ein. "Würdiges Sterben ist ein Thema, dass uns alle angeht", so Gudrun Frommholz. Mit großem Erfolg sammelt sie Spenden.
Engagiert ist sie auch auf politischer Ebene. Seit 1990 in der Kommunalpolitik aktiv, wurde sie 1994 in den Rat der Stadt Spenge gewählt, wo sie in verschiedenen Ausschüssen – z.B. als Vorsitzende des Sozial- und Gleichstellungsausschusses – arbeitete. 1995 wurde sie als erste Frau an die Spitze des Spenger CDU-Stadtverbandes gewählt.
In sozialen Belangen ist sie seit 1987 besonders bei Inner Wheel tätig. Die Ziele "Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Internationale Verständigung" versucht sie zu leben. Als Gründungsmitglied organisierte sie 1992 den Inner Wheel Club Herford-Widukind mit. 1999/2000 war sie dort Clubpräsidentin, bevor sie 2004/2005 zur Präsidentin des 90. Distrikts von Inner Wheel Deutschland gewählt wurde. Der zentrale Focus ihrer Präsidentschaft auch hier: Hospizbewegung und Palliativpflege.

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