Gerold Schellstede

Bundesverdienstkreuz für Lausitzer Möbelunternehmer

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat heute dem Lausitzer Unternehmer Gerold Schellstede das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. In seiner Rede würdigte Platzeck den

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat heute dem Lausitzer Unternehmer Gerold Schellstede das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
In seiner Rede würdigte Platzeck den 1991 aus Niedersachsen nach Großräschen (Oberspreewald-Lausitz) gekommenen Unternehmer als jemanden, der sich "bei uns in Brandenburg für die Deutsche Einheit engagiert und gemeinsam mit den Menschen vor Ort etwas aufgebaut hat". Platzeck sagte bei der festlichen Überreichung des Ordens in Potsdam weiter: "Gerold Schellstede hat als Unternehmer gezeigt, was soziale Verantwortung konkret bedeutet." So habe der Geschäftsführer des Möbelzentrums Großräschen sein Versprechen, das im Unternehmen verdiente Geld wieder in Großräschen zu investieren, sichtbar in vielen Bereichen umgesetzt.
Im Frühjahr 1991 hatte Schellstede in Großräschen zunächst ein ehemaliges Möbellager erworben, 1993 dann als erster großer Investor im neuen Industrie- und Gewerbegebiet der Stadt ein Möbelhaus errichtet. Das verdiente Geld hat er in den Folgejahren immer wieder investiert und damit die Entwicklung von Großräschen gefördert. Getreu seinem Grundsatz, dass ein gesundes Unternehmen auf Dauer auch ein gesundes Umfeld braucht, engagiert er sich zudem in besonderem Maße für die örtlichen Sportvereine, das Arbeitslosenzentrum sowie die Großräschener Tafel mit ihren Außenstellen in weiteren Teilen des Landkreises, sagte Platzeck.