Bulthaup, Gaggenau, Schramm, Dedon und viele andere erzielten im Ranking der deutschen Luxusmarken eine Top-Platzierung.

Biesalski & Company und Dr. Wieselhuber & Partner

Bulthaup und Gaggenau im Luxusmarken-Ranking ganz vorn dabei

Deutsche Küchen sind Luxus-Label, doch auch Jan Kath (8), Schramm (12) und Dedon (17) finden sich im Ranking der Studie „Die deutschen Luxusmarken", die das Manager Magazin regelmäßig zusammen mit den Unternehmens-Beratungen Dr. Wieselhuber & Partner und Biesalski & Company herausgibt, noch unter den Top 20. Ganz vor platzierte sich wie im Vorjahr A. Lange & Söhne. Doch nach Glashütte Original, Burmester und Porsche belegt Bulthaup bereits Platz 5, gefolgt von Gaggenau. Mit Siematic (11) und Poggenpohl (12) sind sogar noch zwei weitere Küchen-Label vorn dabei.

Unter die Top 30 schaffen es noch weitere: Walter Knoll (21), Occhio (25), Cor (26), Thonet (26) und Loewe (29).

Für dieses Ranking wurden rund 190 Experten aus Verbänden, Presse und dem Luxusfachhandel befragt, die insgesamt 88 Unternehmen aus den Branchen wie Mode, Uhren, Schmuck, Autos, Wohnen und Ambiente, Unterhaltungselektronik, Fotografie, Hotel, Porzellan und Besteck sowie Schreib- und Papierwaren bewertet haben. Um in die Bewertung aufgenommen zu werden, mussten folgende Kriterien erfüllt sein: Das Unternehmen muss als deutsche Marke wahrgenommen werden oder eine deutsche Historie haben, im Luxussegment positioniert sein und einen Jahresumsatz von mehr als 10 Mio. Euro aufweisen.

Auch wenn die Generation X aufwärts immer mehr auf immateriellen Luxus setzt, auf  einzigartige Erlebnisse und das Sammeln unvergesslicher Momente, hat auch der materielle Luxus eine Zukunft. Denn die Menschen, egal welchen Alters und welcher Herkunft, erfreuen sich weiterhin an „schönen Dingen“, so die Herausgeber. Diese bieten die deutschen Anbieter, gepaart mit Zurückhaltung und stillem Genuss. Auch in 2018, dem Jahrgang der 7. Auflage der Studie, heißt es: Deutscher Luxus steht nicht für „Prunk, Protz und Gloria“, sondern vielmehr für Substanz und Perfektion! Um sich jedoch im (inter)nationalen Markt behaupten zu können, müssen die deutschen Luxusmarken, das „Spannungsfeld zwischen Tradition und Transformation“ authentisch beherrschen.

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