Wien
Bulb Fiction – Lichtobjekte von den 60ern bis heute
Die Glühbirne zählt zu jenen Alltagsgegenständen, die so selbstverständlich zum Leben gehör(t)en, dass sie erst wieder durch ihr proklamiertes Ende unsere Aufmerksamkeit erlangen. Die Ausstellung "Bulb Fiction" im "Depot" von
Die Glühbirne zählt zu jenen Alltagsgegenständen, die so selbstverständlich zum Leben gehör(t)en, dass sie erst wieder durch ihr proklamiertes Ende unsere Aufmerksamkeit erlangen. Die Ausstellung "Bulb Fiction" im "Depot" von Klaus Engelhorn in Wien zeigt radikale Strategien des Lampendesigns der späten 1960er bis frühen 1970er Jahre aus den Sammlungen Klaus Engelhorn und Michael Turkiewicz, die zeitgenössischen Lichtobjekten gegenüber gestellt werden. In der von Michael Turkiewicz und Gabriele Ruff kuratierten Ausstellung steht die Glühbirne im Mittelpunkt, als inkorporiertes Leuchtmittel, als gleichberechtigter sichtbarer Bestandteil eines Lichtobjekts oder in ihrer äußersten Reduktion auf Glühbirne mit konstruktiver Halterung, deren inhaltliche Konzeption weit über Funktionalität und angewandte Lichttechnologien hinausgeht. Als zeitgenössisches Statement verweisen hybride Lichtobjekte mit kombinierten Leuchtmitteln auf den schleichenden Übergang vom Auslaufmodell Glühbirne zur Technologie Energiesparlampe.

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