Ikea
Bürgerinitiative protestiert gegen City-Filiale Altona
"Ikea stoppen – Raum für Menschen statt Möbel!" Unter diesem Motto störten laut <a href="http://www.altona.info">www.altona.info</a> rund 30 Personen der Initiative "Kein Ikea in Altona" gestern die öffentliche Sitzung des Sonderausschusses
"Ikea stoppen – Raum für Menschen statt Möbel!" Unter diesem Motto störten laut <a href="http://www.altona.info">www.altona.info</a> rund 30 Personen der Initiative "Kein Ikea in Altona" gestern die öffentliche Sitzung des Sonderausschusses der Bezirksversammlung Altona, die sich mit dem Verkehrsgutachten für die Filiale beschäftigen wollte. Mit einem Transparent verdeckten sie die Leinwand und unterbrachen so die Sitzung. Ein Polizeieinsatz wurde allerdings nicht nötig, weil die Demonstranten das Plakat nach einigen Minuten wieder entfernten. Im Laufe der Sitzung kam es zu heftigen Wortgefechten. Die Linke ist gegen die Ausmaße der geplanten Filiale, CDU, SPD, GAL und FDP sprechen sich für den Abriss des Frappant-Gebäudes und die Ikea-Ansiedlung aus.
Das Verkehrsgutachten untersuchte die erwarteten Verkehrsströme. Die Experten gehen davon aus, dass höchstens 60 Prozent der Ikea-Kunden mit dem Auto anreisen. Montags bis donnerstags werden 2.300 Autofahrer – also 4.600 Hin- und Wegfahrten – erwartet, freitags und samstags 8.300. Dazu kommen 120 Liefer- und Ladetransoprte pro Tag. Infolge dessen geht der Ausschuss davon aus, dass die Altonaer Poststraße künftig 7.200 bis 10.890 statt der bisher 2.600 Kraftfahrzeugbewegungen verkraften muss.

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