Kerkhoff Consulting
Buch zum Investitionsgütereinkauf
Für fast 550 Mrd. Euro kaufen deutsche Unternehmen jedes Jahr Investitionsgüter ein – Tendenz steigend. Im Durchschnitt verwendet jede Firma fünf bis zehn Prozent seines gesamten Beschaffungsvolumens für langfristige Investitionsgüter.
Für fast 550 Mrd. Euro kaufen deutsche Unternehmen jedes Jahr Investitionsgüter ein – Tendenz steigend. Im Durchschnitt verwendet jede Firma fünf bis zehn Prozent seines gesamten Beschaffungsvolumens für langfristige Investitionsgüter. Und dennoch hat der Professionalisierungsgrad dieses Einkaufs bei vielen noch nicht das erforderliche Niveau erreicht, so das Buch "Investitionsgütereinkauf – Erfolgreiches Beschaffungsmanagement komplexer Leistungen" der Kerkhoff Consulting gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität St. Gallen.
Nach dem Wachstumseinbruch in der Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich vor allem die deutsche Wirtschaft im aktuellen Jahr unerwartet positiv entwickelt. "Investitionen stehen nach einer Zeit der Kostensenkung wieder ganz vorn auf der Aufgabenliste von deutschen Unternehmen", so Jens Hornstein, Partner bei Kerkhoff Consulting und Co-Autor des Buches. Die Europäische Kommission erwartet, dass im Jahr 2012 insgesamt 19 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes in langfristige Wirtschaftsinvestitionen fließen. "Unternehmer und Firmenchefs müssen nun prüfen, in welcher Form sie Investitionen tätigen. Entscheidungen haben häufig weitreichende Folgen: Denn Kapital ist für lange Zeit gebunden und steht damit dem Unternehmen nicht zur Verfügung."
Die Anschaffungskosten bei Investitionsgütern sind wichtig, aber nicht das einzig entscheidende Kriterium. "Leider schauen viele Firmen überwiegend auf die Kosten der Anschaffung bei Großinvestitionen", erklärt Erik Hofmann, Professor an der Universität St. Gallen und Co-Autor des Buches. "Dabei vergessen sie jedoch häufig: Die Anschaffungskosten machen durchschnittlich nur 30 bis 50 Prozent der gesamten Kosten aus." Um eine grundlegende Investitionsentscheidung treffen zu können, müssen auch die restlichen Kosten bereits im Vorfeld umfassend analysiert werden: Energie, Personal, Wartung und Instandhaltung sind einige dieser Kostenfaktoren. "Im Vorfeld der Vergabe eines Auftrags müssen die Lebenszykluskosten der Anschaffung berechnet werden. Dazu zählt auch die optimale Nutzungsdauer, um Aussagen über die Wirtschaftlichkeit machen zu können."
Diese und weitere Herausforderungen an den Einkauf stellt das Buch dar. Gleichzeitig entwickelt es Lösungsstrategien. "Investitionsgütereinkauf – Erfolgreiches Beschaffungsmanagement komplexer Leistungen" ist ab sofort im Handel erhältlich.

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