HomeTech

BSH und Whirlpool im Boot

Nachdem die Messe Berlin bereits für 2000 ihr Alternativkonzept zur Kölner Domotechnica ins Rennen gebracht und dann aber vertagt hatte, folgt jetzt der zweite Vorstoß für die "HomeTech". Vom 27.

Nachdem die Messe Berlin bereits für 2000 ihr Alternativkonzept zur Kölner Domotechnica ins Rennen gebracht und dann aber vertagt hatte, folgt jetzt der zweite Vorstoß für die "HomeTech". Vom 27. Februar bis 3. März 2002 wollen die Organisatoren beweisen, dass sie den besseren Standort für die Hausgeräteindustrie bieten – weil kostengünstiger, attraktiver und vor allem publikumsorientierter. So lautete das Versprechen auf der heutigen Pressekonferenz.
Eine neue Dimension bringt dabei die Entscheidung des europäischen Hausgeräteverbands CECED ins Spiel, der am vergangenen Freitag seine kooperative und finanzielle Beteiligung an dem HomeTech-Projekt vereinbart hat. Wichtigster Punkt: Im Rahmen einer Abstimmung unter zwölf großen Mitgliedsunternehmen und -verbänden kündigten die Konzerne BSH und Whirlpool ihre Teilnahme an. Zwei "Opinion Leader", die schon die Rückzugswelle von der Domotechnica 2001 ausgelöst hatten. Gegen den Auftritt in Berlin sprachen sich allerdings Miele/Imperial und Electrolux aus, während sich ZVEI und andere Landesverbände der Stimme enthielten.
Als Argumente für den neuen Standort hob BSH-Direktor Gunnar Stadtlander die weltweite Anziehungskraft der Bundeshauptstadt sowie die starke Ausrichtung der Messe auf Verbraucher und Medien hervor. So sollen mindestens zwei Tage publikumsoffen sein und nach dem Vorbild von Tourismusbörse und Funkausstellung (ITB, IFA) emotionale Inszenierungen und Events die Gerätemarken ins Licht der Öffentlichkeit setzen. Auch die Integration der Küchenindustrie von Möbel bis Zubehör ist vorgesehen. (Mehr lesen Sie in der möbel kultur 2/2001.)