BSH überprüft noch einmal Werksschließung in Berlin
Entgegen der ursprünglichen Pläne, Ende 2006 die Waschmaschinen-Produktion in Berlin-Gartenfeld zu schließen, will die BSH diesen Schritt nun doch noch einmal überdenken. Nachdem im Wirtschaftsausschuss gemeinsam mit Arbeitnehmervertretern keine Einigung
Entgegen der ursprünglichen Pläne, Ende 2006 die Waschmaschinen-Produktion in Berlin-Gartenfeld zu schließen, will die BSH diesen Schritt nun doch noch einmal überdenken. Nachdem im Wirtschaftsausschuss gemeinsam mit Arbeitnehmervertretern keine Einigung über eine sozialverträgliche und mit Blick auf die Kosten vertretbare Lösung gefunden wurde, hat die Geschäftsführung veranlasst, dass eine mögliche Weiterführung der Produktion geprüft wird. Doch das Vorhaben, den unrentablen Standort bis auf Entwicklung, IT und Kundenservice zu schließen, sei noch lange nicht vom Tisch. So dementierte heute Pressesprecherin Eva Delabre gegenüber Holzmann online bisherige Presseberichte. Vielmehr steht weiterhin in Aussicht, dass die Waschmaschinen-Produktion ins Werk Nauen in Brandenburg verlagert wird. Hier will die BSH über 50 Mio. Euro für eine neue Produktgeneration innerhalb der Wäschepflege investieren. Personalkapazitäten würden durch die Verlagerung der Trockner-Herstellung ins polnische Werk Lodz frei.
Unter welchen Bedingungen dann die Fertigung in Gartenfeld mit ihren über 600 Beschäftigten eine Chance hat, ist derzeit offen. Insbesondere sollen jedoch Angebote von Betriebsrat und IG Metall zur Kostensenkung in die Beratungen einfließen. Für die endgültige Entscheidung wurde zunächst kein Zeithorizont definiert.

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