Matthias Ginthum, Marketing-Geschäftsführer der BSH-Gruppe, gestern auf der IFA-Bühne.

IFA

BSH-Gruppe zündet Feuerwerk

Das versprochene „Feuerwerk der Neuheiten“ war eines. Matthias Ginthum, Marketing-Geschäftsführer der BSH-Gruppe stellte auf der IFA-Bühne nicht nur innovative Produkte wie die neue Geschirrspüler-Generation vor, sondern kündigte auch an, dass die BSH-Gruppebis Ende 2020 als erstes Unternehmen der Branche den Kohlendioxid-Ausstoß der eigenen Standorte weltweit vollständig neutralisieren wird und die Entwicklung und Fertigung aller Geräte der BSH-Marken ab 2021 klimaneutral sein werden.

„In der Küche begann die Erfolgsstory und hier schreiben wir das nächste Kapitel“, so Ginthum. In Sachen Digitalisierung habe die BSH eine Pionierrolle und Smartness sei ein Gamechanger.Die Corona-Pandemie habe zu einer neuen Wertschätzung des eigenen Zuhauses, besonders auch der Küche geführt. Schon 2014 habe die BSH mit HomeConnect einen Meilenstein gesetzt, jetzt gebe esdie Plattform in 40 Ländern und mit starken Partnern ist sie eine der größten markenübergreifenden digitalen Plattformen für Hausgeräte weltweit. Individualisierte Services seien wichtig. Für Komfort sorge auch der SystemMaster. Der neue Mikroprozessor macht aus den Geräten der BSH-Marken Plattformen für digitale Services. So unterstützt er unter anderem den eigenen Werkskundendienst dabei, Gerätefehler per Fernwartung zu diagnostizieren und zu beheben. Selbstlernende Algorithmen ermöglichen es zudem, neue Dienstleistungen zu entwickeln, die noch exakter auf die Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten sind. Der SystemMaster steht für Lösungen, mit denen die BSH auf dem Weg vom Hersteller analoger Hausgeräte zum Branchenführer für digitale Services und personalisierte Küchenerlebnisse werde.

Geschirrspüler hat „die Nummer 1 der Einbaugeräte in Europa“ markenübergreifend neu gedacht: Ergebnis: 25 Prozent mehr Platz und durch eine neue, flexible Innenraumaufteilung mit dritter Ladeebene, eine „GlassZone“, die hochwertige Gläser zuverlässig schützt. Alle Geschirrspüler sind mit dem „SystemMaster“ ausgestattet, internetfähig und dadurch lernende Geräte, die sich an individuelle Gewohnheiten der Konsumenten anpassen und für die regelmäßig Systemupdates bereitgestellt werden. Produziert werden die Geräte in Dillingen.

Neu ist der "GlassDraft Air“, der Kochdunst selbstständig erkennt und automatisch die Absaugearbeit in passender Stärke aufnimmt. Er ist dank LEDs in verschiedenen Farben anstrahlbar.

In den XXL-Kühlschrank - 26 cm breiter und tiefer – passen 619 l (!) und man hat einen besseren Blick drauf und auch der „Cookit“ ist noch smarter geworden.

Dass die BSH-Gruppe von der neuen Wertschätzung für die eigenen vier Wände profitiert, unterstrich auch Geschäftsführer Roland Hagenbucher. „Wenn Sie viel Zeit zu Hause verbringen, wird die Küche natürlich enorm an Bedeutung gewinnen. Heute geben 55 Prozent der Befragten an, dass ihnen eine qualitativ hochwertige Küche eine bessere Lebenseinstellung verleiht. Laut der Studie, so Hagenbucher, halten 72 Prozent der Stadtbewohner eine ordentliche Wohnung für wichtig. Dies fördere die Nachfrage nach intelligenten integrierten Lösungen und Geräten, die nach dem Gebrauch wieder verschwinden, wie dem „GlassDraft Air“. Der Fokus liege eindeutig auf Smart-Home-Geräten, die den Alltag erleichtern - der Mehrwert intelligenter Technologien und Netzwerke habe sich vor allem in den vergangenen Monaten bewährt - ob beim Kochen oder beim Einkaufen, dank großer Kühlschränke mit Frischhaltesystemen. Aber auch in der Küche hat das Thema Design an Bedeutung gewonnen - die Küche sei ein Statussymbol, das immer höheren Anforderungen an Ästhetik und Funktionalität gerecht werden müsse.

 

 

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