KBB Birmingham

Britain is calling – virtuelle Messestände gegen die Corona-Angst

Brexit hin oder her: Großbritannien bleibt einer der wichtigsten Exportmärkte. Laut Destatis bzw. VdDK liegt das Land an 6. Stelle im Ranking der Auslandsumsätze deutscher Küchenmöbelhersteller (bis 3. Quartal 2019). Und auch auf der Handelsseite nimmt die Bedeutung deutscher Einflüsse zu. Die Aktivitäten der MHK und von Nobilia (32 Standorte mit „Kütchenhaus“) sind nur zwei prominente Beispiele.

So erklärt sich auch die rege Teilnahme an der Messe KBB, die seit heute bis Mittwoch in Birmingham stattfindet. Die drei Buchstaben KBB stehen für „kitchen, bedroom & bathroom“ und repräsentieren eine eher lokale Messe mit recht hoher internationaler Beteiligung. Zu den 400 Ausstellern zählen Alno, Bauformat, Bax, Beckermann, Blanco, Bora, Brigitte, BSH, Kuhlmann, Küppersbusch, Leicht, Liebherr, Nobilia, Nolte, Pronorm und Rotpunkt – wobei diese zum Teil über ihre Landesvertretungen dabei sind. Neben einigen Zulieferern wie Blum, Agoform, Ninkaplast oder Rehau präsentieren sich ebenso die Handelsverbände Der Kreis UK und MHK.

Dabei scheint die Corona-Angst in Great Britain noch nicht angekommen zu sein. Denn die Messe meldet einen neuen Rekord bei der Besucherregistrierung. Man werde die Entwicklung der Epidemie im Auge behalten und habe den zahlreichen chinesischen Ausstellern anstelle einer physischen Präsenz einen virtuellen Messestand angeboten, so heißt es in der letzten Information der KBB-Veranstalter.

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