Presseschau

Breites Echo der Alno-Insolvenz

Das Beben der Alno-Insolvenz ist auch weit über die Branche hinaus zu spüren. Schon gestern Abend nahm das Handelsblatt die Pressemitteilung auf, heute morgen legten FAZ und Spiegel nach. Die

Das Beben der Alno-Insolvenz ist auch weit über die Branche hinaus zu spüren. Schon gestern Abend nahm das Handelsblatt die Pressemitteilung auf, heute morgen legten FAZ und Spiegel nach. Die Hamburger verschickten sogar eine Push-Nachricht zum Thema an ihre App-User. Der Bericht auf der Spiegel-Website liest sich bereits wie ein Nachruf: „Seit den Neunzigerjahren kämpft Küchenhersteller Alno um sein Renommee als deutsche Qualitätsmarke. Er hat verloren, die Firma ist pleite. Es ist ein Schlag auch für die umstrittene Unternehmerfamilie Hastor.“ Auch die FAZ-Redaktion hat nur noch wenig Hoffnung: „Nach langen Jahren des Kampfes gegen das anscheinend doch Unvermeidliche ist es jetzt soweit.“

Für das Handelsblatt ist in Pfullendorf dagegen noch nicht aller Tage Abend. Die Wirtschaftszeitung nimmt den Investor beim Wort: „Die bosnische Unternehmerfamilie Hastor sichert dem Unternehmen zu, auch während einer Sanierung einen ‚Beitrag zum Fortbestehen‘ zu leisten.“ Ein Scheitern würde auch einem Gesichtsverlust gleichkommen. Schließlich heißt es auf der Website der Prevent Group, der Investmentgesellschaft, die ebenfalls zum Imperium der Hastor-Familie gehört: „Dass wir in den letzten Jahren stark gewachsen sind und dabei die Finanzkrise vergleichbar gut überstanden haben, spricht dafür, dass das neue Management-Team die Verbindung zwischen Herkunft und Zukunft fest im Griff hat.“