Egger
Brand in der OSB-Anlage in Wismar
Bereits am Pfingstsamstag den 3. Juni kam kam es gegen 12 Uhr im Bereich der OSB-Produktion zu einer Verpuffung in der Absauganlage und einem anschließendem Brand im Trockenspanbunker. Dabei entstand
Bereits am Pfingstsamstag den 3. Juni kam kam es gegen 12 Uhr im Bereich der OSB-Produktion zu einer Verpuffung in der Absauganlage und einem anschließendem Brand im Trockenspanbunker. Dabei entstand ein erheblicher Sachschaden in Millionenhöhe, Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt. "Nach nur zwei Stunden war das Feuer aus, es waren etwa 50 Mann der Berufsfeuerwehr Wismar und der freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Orte im Einsatz, die den Brand schnell und professionell unter Kontrolle brachten," erklärt Paul Stöckl, Geschäftsführer Produktion und Technik bei Egger. Eine jährliche Überprüfung der Anlagen und Brandschutzeinrichtungen in Zusammenarbeit mit der Feuerversicherung und den Behörden sorgt für größtmögliche Sicherheit. Dabei sieht ein spezielles Konzept vor, dass die Kunststoffscheiben der Hallen und weitere Sollbruchstellen den entstehenden Druck ins Freie entweichen lassen. Dadurch wird die Druckwelle entschärft und weiterer Schaden verhindert. Die Ursache für den Vorfall ist noch nicht bekannt, die Schweriner Staatsanwaltschaft und Polizei haben ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Reparaturarbeiten sind bereits angelaufen, trotzdem rechnet Egger mit einem Produktionsausfall von rund zwei Wochen. Währenddessen erfolgt die Kundenbelieferung durch Lagerwaren, Belieferungsverzögerungen können allerdings nicht ausgeschlossen werden. Laut Ostsee-Zeitung gab es bereits vor knapp vier Jahren eine Explosion in dem Werk im Industriegebiet Haffeld, damals lösten Sägespäne einen Brand mit anschließender Verpuffung aus.

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