Zimlog

Branchenübergreifende Standards verabschiedet

Erhebliche Optimierungspotenziale gibt es bei der Koordination zwischen Möbelindustrie, -logistik und -handel. Die in der Zukunftsinitiative Möbellogistik (ZimLog) organisierten Unternehmen haben deshalb nun übergreifende Standards verabschiedet und empfehlen deren Umsetzung in den Firmen.

ZimLog ist im vergangenen Jahr auf Initiative der vier Branchenverbände BVDM, VDM, Verband der Deutschen Wohnmöbelindustrie und AMÖ sowie rund 30 Unternehmen aus Industrie, Logistik und Handel entstanden. Prof. Dr. Paul Wittenbrink und sein Team von der HWH Gesellschaft für Transport- und Unternehmensberatung Karlsruhe wurden beauftragt, die übergreifenden Prozesse zu analysieren, Prozess-Störungen zu identifizieren und gemeinsam mit den Partnern Lösungen zu erarbeiten.

In verschiedenen Arbeitskreisen wurden erste Standards entwickelt und ein Maßnahmen-Controlling mit Meilensteinplanung zur Umsetzung aufgebaut: Verfahrensgrundsätze zum Bestell- und Lieferprozess, Grundsätze zum „Melden von Lieferterminen“, Empfehlungen für die Rampen-Kapazitätsplanung und Festlegung von Entladestandards. „Besonders freut mich, dass die beteiligten Unternehmen und Verbände die Standards nach intensiver Diskussion ohne Gegenstimme verabschiedet und zur Umsetzung empfohlen haben“, so Prof. Wittenbrink.

Darüber hinaus wurden Anwendungsempfehlungen zu den Datenschnittstellen verabschiedet. Hierbei konnte auf die Ergebnisse des Projekts „Papierloser Warenverkehr“ zurückgegriffen werden, die Ostermann in einem Parallelprojekt entwickelt und zur Verfügung gestellt hatte. Im nächsten Schritt soll nun die geplante Umsetzung in den Pilotunternehmen begleitet und Erfahrungen für das weitere Ausrollen gesammelt werden.

Um ZimLog dafür einen noch besseren organisatorischen Rahmen zu geben, soll die Initiative in das Daten Competence-Center (DCC) in Herford integriert werden. „Da wir uns im DCC der zunehmenden Bedeutung der Möbellogistik bewusst sind, hat der Vorstand beschlossen, ZimLog innerhalb des DCC weiterzuführen und auch die Grundfinanzierung sicherzustellen“, so Geschäftsführer Dr. Olaf Plümer.

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