VdDK

Branchenthemen 2020 mit Ausblick auf die LivingKitchen

Vorstand des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) bleiben weiterhin Stefan Waldenmaier (Leicht) als Vorsitzender sowie Dr. Lars Bopf und Dirk Krupka (Häcker) als dessen Stellvertreter. Dies wurde auf der Sitzung am 27. November in Verl bei Gastgeber Nobilia einstimmig beschlossen. Als neuer Beisitzer im Vorstand wurde außerdem Leo Brecklinghaus (GF Optifit Jaka) gewählt. Auch die neuen Kassenprüfer Thorsten Gösling (Pronorm) im Ehrenamt sowie der hauptberufliche Prüfer Olaf Lücke (DHS Steuerberater) wurden einstimmig bestätigt. Für VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann war dies die letzte Vorstandssitzung, da er wie angekündigt Ende Januar 2020 in den Ruhestand geht und durch Jan Kurth abgelöst wird.

Kurth berichtete seinerseits über die vom Umweltbundesamt initiierten Umstellung der Messmethodik. Mit Änderung der Referenzmethodik nach EN 16516 wird zum 1.1.2020 faktisch eine Halbierung des Emissionsgrenzwertes auf 0,05 ppm wirksam (E05). Diese Veränderung sei Deutschland-spezifisch und nicht EU-harmonisiert, so Kurth. Die Holz- und Möbel-Verbände bemühen sich daher mit Nachdruck um eine europäische Harmonisierung über die dortigen Verbände und die Kommission. Obwohl die Testverfahren variieren, sind die für die USA relevanten Grenzwerte (CARB) jedoch mit E05 erfüllt.

Auch Bernd Sanden, Direktor Living Kitchen bei der Koelnmesse, war in Verl dabei und informierte u. a. über Änderungen für 2021. Demnach wird die „LivingKitchen“ in der dann erstmals öffentlich zugänglichen Halle 1plus stattfinden. Diese nimmt innerhalb der Living Kitchen die Digitalisierungsprojekte der Branche auf – ein Themenfeld, das die gesamte Möbelmesse 2021 durchziehen soll. Ein weiterer Bestandteil sind umfangreiche Angebote, die speziell an den Küchenfachhandel gerichtet sind.

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