GPK

Branchentagung in Ulm

Seit heute tagen der Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur (GPK) und 300 Teilnehmer des Fachhandels und seiner Lieferanten in Ulm. Thema Nummer 1: "Category Management". Wie bewirtschaftet man optimal die wertvollen Verkaufsflächen in den Innenstädten und Einkaufszentren? Was erwartet der Kunde, wie kann er für Zusatzkäufe gewonnen werden? Das Branchenprojekt, das der Bundesverband und die EK Servicegroup gemeinsam mit den wichtigsten Lieferanten gestartet haben, wird in Ulm erstmals vorgestellt.

Darüber hinaus stehen die Themen Multichannel und Social Networks sowie der Generationswechsel auf dem Programm.

Nun noch ein paar aktuelle Zahlen: Die Umsatzerwartung des Einzelhandels liegt auf dem Niveau von 2007, heißt es weiter in dem Schreiben. Rund 53 Prozent der Betriebe vermelden eine bessere Geschäftslage. Der Distanzhandel legte um acht Prozent zu ? wobei allerdings 43 Prozent der Webshops stagnierende oder gar rückläufige Umsätze verbuchen. Nach einer Untersuchung des Handelsverband Deutschland (HDE) nutzen bereits 17 Prozent der Hausrat- und GPK-Geschäfte das Internet als Vertriebsweg.

Der Monatsvergleich des Instituts für Handelsforschung weist in seinem im Januar gestarteten Fachhandelspanel für die Branche GPK/Hausrat/Geschenkartikel für die ersten vier Monate Januar bis April eine Umsatzsteigerung von 4,5 Prozent aus. Ein sehr guter April mit plus 11,8 Prozent konnte dabei einen schwachen März auffangen. Der Umsatz des vergangenen Jahres war um 0,2 Prozent hinter dem Vorjahresumsatz zurückgeblieben. Etwas bessere Zahlen wies das Statistische Bundesamt aus. Händler mit überwiegend keramischen Erzeugnissen und Glaswaren hatten nach dessen Erhebungen ein Plus von etwa 3 Prozent. Weniger gut läuft weiterhin das Geschirrsortiment (-6%) sowie Trinkgläser (-5%).

Neben den Fachgeschäften stellen die Fachabteilungen der Waren- und Möbelhäuser den zweiten wichtigen Vertriebsweg in der Branche dar. Gemessen an den von Privathaushalten nachgefragten GPK- und Haushaltswaren werden laut BBE 31,1 Prozent über die Fachgeschäfte verkauft, 14,9 Prozent über den Möbelhandel. Der Anteil der Versender - dies umfasst insbesondere den Online-Handel - liegt mit 9,0 Prozent Marktanteil noch vor den Warenhäusern mit 8,4 Prozent.

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