Südkorea

Boom-Markt für Alno, Eggersmann, Häcker, Poggenpohl & Co.

Südkorea gehörte bislang nicht zu den wichtigsten Exportmärkten Deutschlands. Das scheint sich nun wider Erwarten zu ändern – insbesondere für die Küchenhersteller in NRW, denn die bisherige Nummer 21 der

Südkorea gehörte bislang nicht zu den wichtigsten Exportmärkten Deutschlands. Das scheint sich nun wider Erwarten zu ändern – insbesondere für die Küchenhersteller in NRW, denn die bisherige Nummer 21 der bundesdeutschen Handelspartner kauft fleißig Kochkompetenz "Made in Germany".
Eggersmann tütet gerade den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte ein. 935 Hochwert-Küchen sollen nach Busan gehen, der zweitgrößten südkoreanischen Stadt. Gegenüber der "Neuen Westfälischen" erklärte Geschäftsführer Michael Wunram: "Es geht um ein Volumen von zehn Millionen Euro." Wohlgemerkt bei einem Gesamt-Jahresumsatz von knapp 20 Mio. Euro im vergangenen Jahr.
Auch der Küchen-Multi Alno meldete koreanischen Vollzug: So bestellte ein Bauträger 700 Küchen für eine Wohnanlage in der Nähe von Seoul. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf mehr als zwei Mio. Euro.
Poggenpohl verriet dem Regionalblatt ebenfalls, dass es in Südkorea momentan boomt. Allein im ersten Quartal gingen 1.500 Küchen in den Großraum Seoul, weitere 1.300 sollen bis Jahresende folgen. Damit ist Seoul Poggenpohls Export-Hauptstadt.
Und auch Häcker unterstreicht die Bedeutung Südkoreas fürs Küchen-Business. Objektaufträge von bis zu 3.000 Küchen sind laut Geschäftsführer Axel Stallmann keine Seltenheit.
Fazit: Südkorea ist inzwischen der siebtgrößte Exportmarkt für die deutsche Küchenindustrie. Das Absatzvolumen 2009, das 18 Mio. Euro betrug, ist schon jetzt auf dem Küchenkonto.