Westwing

Börsengang wegen schlechter Zahlen vertagt?

Der Nachrichtendienst Reuters zitiert zwei Insider, die berichten, dass Westwing seine Pläne für einen Börsengang vorerst vertagt habe. Demnach sei der noch für diesen Herbst angesetzte IPO auf unbestimmte Zeit

Der Nachrichtendienst Reuters zitiert zwei Insider, die berichten, dass Westwing seine Pläne für einen Börsengang vorerst vertagt habe. Demnach sei der noch für diesen Herbst angesetzte IPO auf unbestimmte Zeit verschoben – wegen anhaltend roter Zahlen.

"Das Münchener Unternehmen wolle sich zunächst auf das Kerngeschäft konzentrieren und sein Wachstum ankurbeln. Westwing war in der jüngsten Finanzierungsrunde zu Jahresbeginn mit 480 Mio. Euro bewertet worden, die Internet-Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet hält knapp 32 Prozent an der Firma", schreibt Reuters.

Von Rocket Internet gab es kein Kommentar: Eine Sprecherin sagte, dass sich das Unternehmen nicht zu Spekulationen über Börsengänge äußere.

2014 – im dritten Geschäftsjahr – legte Westwing um 66 Prozent zu und kam auf einen Jahresumsatz von 183 Mio. Euro. Im ersten Quartal des laufenden Jahres erreichten die Münchner ein 55-prozentiges Umsatzplus. Der operative Quartalsverlust lag bei 18,6 Mio. Euro.