Zalando
Börsengang noch für dieses Jahr geplant
Zalando will noch dieses Jahr an die Börse gehen und damit an weiteres Geld für seine Expansion kommen. "Geplant ist die Ausgabe von neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung", schreibt "Spiegel
Zalando will noch dieses Jahr an die Börse gehen und damit an weiteres Geld für seine Expansion kommen. "Geplant ist die Ausgabe von neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung", schreibt "Spiegel Online". Die Eigner von Zalando behalten ihre Anteile. Zehn bis elf Prozent des Zalando-Kapitals sollen nach dem Gang auf das Frankfurter Parkett an der Börse platziert sein.
"Das Erreichen der Gewinnschwelle im ersten Halbjahr 2014 ist ein wichtiger Meilenstein", erklärte Vorstandsmitglied Rubin Ritter. "Der Gang an die Börse ist der nächste logische Schritt in der Entwicklung von Zalando."
Zalando hatte im ersten Halbjahr 2014 erstmals ein Plus erzielt. Ende August verkündete das Unternehmen einen Gewinn von zwölf Mio. Euro – vor Zinsen und Steuern. Davor hatte der Internet-Riese ein Minus von 109 Mio. Euro vor Jahresfrist eingefahren.
Größter Anteilseigner ist mit 36,5 Prozent der schwedische Finanzinvestor Kinnevik, gefolgt von den Samwer-Brüdern mit 17 Prozent. Daneben sind Tengelmann mit etwas über fünf Prozent, der dänische Modeunternehmer Anders Holch Povlsen mit zehn, Holtzbrinck Ventures und der kanadische Pensionsfonds OTTP an dem Versandhändler beteiligt.
Zalando ist laut "Handelsblatt" aber nicht das einzige Unternehmen, an dem die Samwer-Brüder beteiligt sind, das demnächst an der Börse gehandelt wird. Demnach soll im Anschluss auch die Internetschmiede Rocket Internet, die Zalando überhaupt erst vorbrachte, ihr Glück auf dem Frankfurter Parkett versuchen.

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