IMS hat seinen Standort in Liechtenstein verkauft. Der Firmensitz bliebt jedoch dort - auf verkleinerter Fläche.

IMS Bendern

Bleibt doch am Standort Liechtenstein - Immobilie ist aber verkauft

Bereits im Frühjahr letzten Jahres wurde bekannt, dass IMS seinen Hauptsitz in Liechtenstein verkaufen will. Das ist jetzt passiert. Neuer Eigentümer ist die ortsansässige Speditionsfirma Wohlwend. Das bestätige IMS-Geschäftsführer Dr. Olaf Hoppelshäuser gegenüber Patrick Stahl von „Wirtschaft regional“. Gleichwohl will der Polster- und Kastenmöbelhersteller, der im Besitz des Investors Nicolas Berggruen ist, seinen Firmensitz dort behalten, allerdings auf verkleinerter Fläche – und zur Miete.

Der Grund für den Verkauf ist der, dass sich IMS bereits seit längerer Zeit in einer tiefgreifenden Restrukturierung befindet. Der Hersteller muss sich schlanker und effizienter aufstellen. Teile des Hochregallagers und des Showrooms werden deshalb nicht mehr benötigt. Die Ausstellung wird im Zuge der Umstrukturierung um die Hälfte auf 3.000 qm verkleinert. Ein Personalabbau sei allerdings nicht geplant. Im Gegenteil: Derzeit sind sogar mehrere Stellen für den Standort Liechtenstein ausgeschrieben. Laut „Wirtschaft regional“ liegt der IMS-Gesamtumsatz derzeit bei 190 Mio. Euro, die Anzahl der Beschäftigten bei über 2.500.

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