Nobia
Bilanz fürs 1. Quartal 2002
Um 67 Prozent auf 2,404 Mrd. Kronen (ca. 260 Mio. Euro) stieg der Umsatz des schwedischen Nobia-Konzerns im ersten Quartal 2002. Eine Zwischenbilanz, die sich jedoch vor allem durch die
Um 67 Prozent auf 2,404 Mrd. Kronen (ca. 260 Mio. Euro) stieg der Umsatz des schwedischen Nobia-Konzerns im ersten Quartal 2002. Eine Zwischenbilanz, die sich jedoch vor allem durch die im letzten Jahr übernommene britische Magnet-Gruppe erklärt. Sie allein erwirtschaftete 1,065 Mrd. Kronen. Auch Skandinavien entwickelte sich weiterhin gut. Insgesamt wurde der Konzernschnitt jedoch erheblich durch die rückläufige Nachfrage in Kontinentaleuropa, das heißt in den Niederlanden und vor allem in Deutschland, beeinträchtigt. Hier betrug der Nettoumsatz 55,42 Mio. Euro, was 19 Prozent minus für die Unternehmen Poggenpohl, Pronorm, Goldreif, Starbeka und Optifit bedeutet. Ohne Starbeka, deren Produktion im letzten Jahr eingestellt wurde, entspricht dies einem Minus von 16 Prozent. Das operative Ergebnis betrug rund 108.000 Euro.
Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sank bei Poggenpohl auch der Exportumsatz, was vor allem auf der schwächer werdenden Nachfrage in den USA begründet ist. Die Fortführung von Rationalisierungsmaßnahmen soll nun die Kosten weiter eindampfen. Außerdem setzt der Konzern auf das neue Erscheinungsbild von Poggenpohl im Handel und die von Pronorm produzierten "Designo"-Küchen, die ab 2. Quartal ausgeliefert werden.

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