Alno

Bietet Pflichtwandelschuldverschreibung an – erwartet 2014 Umsatz von 580 bis 600 Mio. Euro

Wie im Januar angekündigt, wird die Alno AG eine Pflichtwandelschuldverschreibung unter Ausschluss des Bezugsrechts zur Finanzierung eines Teils des Kaufpreises für die Akquisition der Schweizer AFG Küchen AG im Wege

Wie im Januar angekündigt, wird die Alno AG eine Pflichtwandelschuldverschreibung unter Ausschluss des Bezugsrechts zur Finanzierung eines Teils des Kaufpreises für die Akquisition der Schweizer AFG Küchen AG im Wege einer internationalen Privatplatzierung zur Zeichnung anbieten. Der Alno-Vorstand hat gestern einen Grundsatzbeschluss zur Begebung einer Pflichtwandelschuldverschreibung gefasst. Die Pflichtwandelschuldverschreibungen werden einer begrenzten Anzahl von qualifizierten Investoren angeboten. Zeichnungstag wird voraussichtlich der 19. März 2014 sein.
Der überwiegende Teil der Kaufpreisfinanzierung erfolgt durch bereits zugesagte Kredite Schweizer Banken. Die Laufzeit der Anleihe mit einem Volumen von 14 Mio. Euro und einem Zinssatz von 8 Prozent soll fünf Jahre betragen. Der Schweizer Finanzdienstleister SE Swiss Entrepreneur AG und die Schweizer Comco Holding AG sagten bereits die Zeichnung von bis zu 10 Mio. Euro des Zeichnungsvolumens zu.
Die Pflichtwandelschuldverschreibungen im Volumen von 14 Mio. Euro mit einer Stückelung von 1.000 Euro sollen ein Mindestzeichnungsvolumen von 250.000 Euro haben. Der anfängliche Wandlungspreis je Aktie soll 2,00 Euro betragen. Investoren erhalten im Fall der Wandlung je Schuldverschreibung 500 Stück Aktien.
Alno hatte am 17. Januar mit der Schweizer AFG Arbonia-Forster-Holding AG einen Kaufvertrag zur Übernahme von 100 Prozent der Anteile an der AFG
Küchen AG mit den beiden Marken Piatti und Forster Schweizer Stahlküchen abgeschlossen.
Aufgrund dieser Übernahme und einer positiven Geschäftsentwicklung für das Jahr 2014 erwartet der Alno-Vorstand voraussichtlich einen Umsatz zwischen 580 und 600 Mio. Euro bei einem Ebitda von 20 bis 25 Mio. Euro. In den erwarteten Geschäftszahlen für 2014 sind Sondereffekte aus der Übernahme enthalten. Dazu zählen Kosten für die Erweiterung des Produktprogrammes im Premium- und Einstiegssegment bei der Marke Piatti sowie für die geplante Internationalisierung der Marke Forster – zum Beispiel durch den Messeauftritt auf der Eurocucina.