Zurbrüggen

Biegt in Herne in die Zielgerade ein

Zu gern möchte Zurbrüggen seit April 2007 auf dem Regenkamp-Gelände in Herne ansiedeln. Gestern reichte Geschäftsleiter Mathias J. Linnemann den Bauantrag für die Errichtung eines Wohnzentrums an der A 43

Zu gern möchte Zurbrüggen seit April 2007 auf dem Regenkamp-Gelände in Herne ansiedeln. Gestern reichte Geschäftsleiter Mathias J. Linnemann den Bauantrag für die Errichtung eines Wohnzentrums an der A 43 bei der Stadt ein. 50 Mio. Euro Investitionskosten, 50 Mio. Euro Umsatz, 28.200 qm Verkaufsfläche und 250 neue Mitarbeiter taxiert das Atlas-Mitglied für den neuen Standort. Gegenüber dem Online-Portal "derwesten.de" betonte SPD-Oberbürgermeister Horst Schiereck, dass die Stadt den Bau wünscht, da es sowohl um neue Jobs als auch um Kaufkraftbindung gehe.
Das geplante Möbelhaus sorgte in der Vergangenheit für rege Diskussionen: Die Bürger hatten viele Einwände und auch Begros-Konkurrent Ostermann zeigte sich verständlicherweise von dem Vorhaben wenig begeistert und griff zu juristischen Mitteln, um zu prüfen, ob die Stadtwerke das Grundstück hätten ausschreiben müssen. Ostermann wird nicht locker lassen, befürchtet die Stadt, schließlich würde Zurbrüggen in Ostermannsches Geschäftsgebiet vordringen, wenn es zum Bau in Herne käme. Die Zurbrüggen-Gruppe – aktuell mit vier Wohnzentren in Unna, Delmenhorst, Bielefeld und Oelde, dem Mitnahmehaus Z2 in Bielefeld und 3 "Osca"-Discountern in Bielefeld, Ganderkesee bei Delmenhorst und Unna – sucht den Wettbewerb bewusst: "Wir wollen die Konkurrenz, wir müssen und können wachsen, weil wir die Kraft dazu haben", sagt Geschäftsleiter Linnemann.
Im Herbst soll das Planverfahren zum Ende kommen und die Baugenehmigung erteilt werden. Anschließend ist ein schnellstmöglicher Baustart für das rot-weiße Möbelhaus geplant.