M.O.W. exklusiv
BHB-Agentur bringt osteuropäische Vielfalt auf den deutschen Markt
Hans-Jürgen Bockrath hat sich als Osteuropa-Spezialist einen Namen gemacht. Der Vertriebsprofi weiß, dass Polen, Rumänien und das Baltikum als Sourcing-Nationen längst gesetzt sind. Doch auch Russland, Weißrussland und die Ukraine
Hans-Jürgen Bockrath hat sich als Osteuropa-Spezialist einen Namen gemacht. Der Vertriebsprofi weiß, dass Polen, Rumänien und das Baltikum als Sourcing-Nationen längst gesetzt sind. Doch auch Russland, Weißrussland und die Ukraine rücken trotz der weiterhin ungeklärten politischen Situation auf die Agenda der Einkäufer. Zur M.O.W. präsentiert der Agenturleiter daher zwei Top-Adressen für den deutschen Handel – eine davon aus Russland die andere aus einer europäischen Kernnation.
Der tschechische Produzent Jelinek ist ein Spezialist für Schlafzimmermöbel und Matratzen. Als mittelständische Möbelmanufaktur ist Jelinek dazu in der Lage, auch auf individuelle Kundenwünsche einzugehen und individuell zu fertigen. Bisher stand den Tschechen auf den deutschen Markt ihr zuweilen etwas biederes Design im Weg. Auf der M.O.W. gibt es daher zwei Systemprogramme zu sehen, die von dem renommierten deutschen Möbeldesigner Jochen Flacke gestaltet wurden. Weiteres Plus: Jelinek garantiert mit Möbeln aus massiver Eiche und Buche nachhaltige Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette, was im Rahmen eines POS-Konzepts mithlife von Verkaufshelfern kommuniziert werden soll. „Sämtliche von uns verwendeten Materialien für Bettrahmen, Roste, Matratzen und Bettwäsche müssen gesundheitlich unbedenklich sein. Die Naturmaterialien helfen mit ihren Eigenschaften das Gefühl hervorzurufen, dass man einen gemütlichen, ruhigen und sicheren Platz zum Schlafen hat“, versprechen die Brüder Tomáš und Daniel Jelinek. Für eine optimale Präsentation im Handel sehen die beiden eine Fläche von 35 bis 40 qm vor.
Das russische Unternehmen Stolline bildet das andere Extrem zu Jelinek. Der Mengenlieferant ist mit seinen beiden Produktionsstandorten auf dem russischen Markt seit jeher eine feste Größe, was nicht zuletzt Ikea vor sieben Jahren aufgefallen ist – seitdem produziert Stolline auch für die Schweden. Aufgrund der anhaltenden Probleme auf dem Binnenmarkt hält der Schlafzimmerproduzent nun nach weiteren Märkten Ausschau, und das mit aller Ernsthaftigkeit. So hat das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren viel Geld in Logistiklösungen und administrative Prozesse investiert, um den Anforderungen der mitteleuropäischen Handelspartner gerecht zu werden. Dabei soll Stolline nicht als beliebiger und austauchbarer Lieferant wahrgenommen werden – mit einfachen Systemmöbeln und eigenständigen Designs wollen sich die Russen die nötige Marktakzeptanz erarbeiten. Natürlich spielen ihnen dabei auch die vergleichsweise niedrigen Lohn- und Materialkosten bei der Fertigung in die Karten.
Zwei Beispiele für Möbelkompetenz aus Osteuropa, von der es auf der M.O.W. noch viele mehr zu sehen gibt: Die meisten Aussteller stellt – entsprechend seiner Marktbedeutung – Polen mit Big Playern wie Steinpol, Novy Styl und IMS. Weitere osteuropäische Ausstellerkollegen kommen aus Rumänien, Ungarn, Bulgarien, Slowenien, Serbien, aus der Slowakei und Ukraine sowie aus Aserbaidschan. Vielversprechend sind auch die Aussteller aus den Baltenstaaten: Sie gehen in Sachen Möbeln eigene Wege und sorgen für überraschend frische Impulse. Aus Estland sind Gomab, Goseat und Jumek, aus Litauen Fornestas, Jakobsen Home und Vilmers by Litsofa auf der M.O.W. präsent. Aus Lettland stellt Pinus aus.

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