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Bezahlen per Fingerabdruck – biometrische Authentifizierung auf dem Vormarsch?

Knapp die Hälfte (45,9 %) der deutschen Online-Händler kann sich vorstellen, biometrische Authentifizierungsverfahren zum Bezahlen einzusetzen. Das hat die „ECC-Payment-Studie Vol. 22 – der Payment-Markt aus Sicht der Händler und Konsumenten“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger ergeben. Auch die Endverbraucher stehen dem Verfahren positiv gegenüber: 22,9 Prozent erklärten, dass sie ihre Online-Bestellung schon einmal mithilfe biometrischer Authentifizierung bezahlt haben. 34 Prozent können sich das in Zukunft vorstellen.

„Insbesondere die Schnelligkeit und Einfachheit des Zahlungsverfahrens helfen Händlern dabei, die Zufriedenheit mit der Online-Bestellung zu erhöhen. Biometrische Identifikation kann hierbei ein weiterer Schritt in Richtung Geschwindigkeit und Convenience sein und dabei helfen, den Bezahlprozess zu beschleunigen“, so Prof. Dr. Malte Krüger.

„Die deutliche Mehrheit der Konsumenten findet es besonders praktisch, dass sie sich in der Passwortflut der heutigen Zeit dadurch mindestens einen Zugangscode weniger merken müssen“, ergänzt Mailin Schmelter, Teamleiterin am ECC Köln. Außerdem empfinde mehr als die Hälfte diese Art der Identifikation als sicherer im Vergleich zum Passwort, denn biometrische Daten machen jeden Menschen einzigartig. Neben dem bekannten Fingerabdruck können auch ein Iris-Scan sowie eine Stimm- oder Gesichtserkennung zur Identifikation einer Person verwendet werden.

Für die Studie wurden vergangenen Oktober 2.018 Konsumenten befragt, davon 1.011 aus Deutschland, 502 aus Österreich und 505 aus der Schweiz. Darüber hinaus fand im Oktober und November 2017 eine Umfrage unter 247 deutschen Online-Händlern statt.

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