Finke

Betriebsversammlung wegen neuer Arbeitsverträge

Bei Finke brodelt es weiter. Nach der Übernahme durch die Höffner-Gruppe versucht der neue Eigentümer offenbar den Angestellten schlechtere Arbeitsverträge anzubieten, obwohl diese nach einem Betriebsübergang ein Jahr lang nicht verändert werden dürfen – es sei denn, beide Seiten einigen sich. Wie der „WDR“ unter Berufung auf die Gewerkschaft Verdi berichtet, soll das Grundgehalt deutlich gekürzt werden. Anstatt 2.400 Euro würde es bei einigen Beschäftigten nur noch 1.800 Euro betragen. Zum Teil seien die Mitarbeiter in persönlichen Gesprächen unter Druck gesetzt worden, die neuen Konditionen zu akzeptieren. Einige der Betroffenen hätten aus Angst um ihren Arbeitsplatz dann auch unterschrieben.

Um die Angestellten über ihre Rechte aufzuklären, hat Verdi gestern zu einer Betriebsversammlung am Standort in Münster geladen. Die Gewerkschaft forderte Höffner zudem auf, die neuen Arbeitsverträge zurückzunehmen.

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