"Heimtextil"
Besucherplus und Aufbruchstimmung
Positive Signale aus Frankfurt am Main: 2.521 Unternehmen aus 60 Ländern präsentierten vom 13. bis 16. Januar auf der "Heimtextil" ihre neuen Kreationen – und das vor einem breitem breiten
Positive Signale aus Frankfurt am Main: 2.521 Unternehmen aus 60 Ländern präsentierten vom 13. bis 16. Januar auf der "Heimtextil" ihre neuen Kreationen – und das vor einem breitem breiten Publikum. So zählte die Messe Frankfurt 72.000 Fachbesucher aus mehr als 120 Ländern – 2.000 Gäste mehr als im Vorjahr. "Die diesjährige Heimtextil war ein voller Erfolg. Trotz der schwierigen Lage in der Textilindustrie und auf Abnehmerseite hatten wir nicht nur stabile Ausstellerzahlen sondern auch ein Plus bei den Besuchern", erklärt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Mehr noch: "Auf der Heimtextil herrschte förmlich Aufbruchstimmung. Die Branche hat keine Lust auf Trübsal mehr. Sie nutzt diese internationale Plattform aktiv, um mit neuen Produkten, Konzepten und Themen gestärkt in das neue Jahr zu starten."??
Ein positives Feedback zog auch Bernd Kout, stellvertretender Vorsitzender des Verbands der Deutschen Heimtextilien-Industrie e.V.: "Wir alle sind mit gespannten Erwartungen zur Heimtextil gereist und sind mehr als positiv überrascht worden. Vor allem die Überseemärkte scheinen aus ihrer Schockstarre erwacht zu sein. Die Kunden begreifen, dass sie was machen müssen, um sich auf dem Markt zu behaupten." Entsprechend optimistisch äußerten sich Aussteller und Besucher dann auch zur aktuellen Branchenkonjunktur. 71 Prozent von ihnen schätzen diese als gut bis befriedigend ein. Im vergangenen Jahr waren nur 56 Prozent der Teilnehmer sowie 66 Prozent der Gäste dieser Meinung.[page_break]
Eine erfolgreiche Bilanz zog die "Heimtextil" nicht zuletzt auch hinsichtlich ihrer internationalen Bedeutung. Nach Angaben der Messe Frankfurt war die Beteiligung ausländischer Aussteller mit 85 Prozent sehr hoch. Als stärkste Teilnehmer-Nationen aus Europa traten die Türkei, Italien, Frankreich, Spanien, Belgien und Portugal auf. Unternehmen aus Asien kamen insbesondere aus Indien, China, Pakistan, Taiwan und Hongkong. Bei den Besuchern legte der internationale Anteile um sechs Prozent auf 65 Prozent zu, während die Zahl der deutschen Besucher mit mehr als 25.000 Besuchern stabil blieb.
Einziger Wermutstropfen: der Rückgang der deutschen Premium-Aussteller. Von Nya Nordiska abgesehen, ist leider kaum noch eine Exklusiv-Marke vertreten.
Im kommenden Jahr geht die Heimtextil vom 12. bis 15. Januar über die Bühne.
Alles über die Trends aus Frankfurt lesen Sie in der März-Ausgabe der "arcade".

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