ZOW

Besucher-Ansturm

Guter Start für die ZOW 2006: Staumeldungen und Parkplatz-Nöte rund um das Messegelände in Bad Salzuflen. Nach der Erweiterung von 28.000 auf 41.000 qm bietet die ZOW nicht nur breitere

Guter Start für die ZOW 2006: Staumeldungen und Parkplatz-Nöte rund um das Messegelände in Bad Salzuflen. Nach der Erweiterung von 28.000 auf 41.000 qm bietet die ZOW nicht nur breitere Gänge und großzügigere Catering-Bereiche an, sondern auch deutlich mehr Aussteller. 710 Firmen nutzen die Plattform für ihre Präsentation. Mit messbaren Erfolgen: Bereits am ersten Tag verbuchte Messe-Veranstalter Peter H. Meyer 22 Prozent mehr Fachbesucher als noch vor einem Jahr. "4.480 Besucher fanden bereits am Montag den Weg nach Bad Salzuflen. Und wir zählen jeden Besucher nur einmal, auch wenn er vielleicht an mehreren Stellen kontrolliert wird." Entsprechend optimistisch geht Meyer davon aus, dass deutlich mehr als die angedachten 15.000 Fachbesucher bis Donnerstag die Zuliefer-Veranstaltung besuchen werden.
Unter den Ausstellern hat sich auch die internationale Präsenz deutlich verstärkt. 386 Unternehmen aus dem Ausland sind mit von der ZOW-Partie. Platz Eins belegt Italien mit 140 Firmen, gefolgt von Spanien mit 29 und Österreich mit 26 Unternehmen. Im Fokus steht neben vielen neuen Produkten aber auch das Thema Preiserhöhung. Bernd Riechers, ZOW-Beirat und Hettich-Geschäftsführer Marketing und Vertrieb: "Die Beschlagindustrie ist nicht mehr in der Lage, die exorbitanten Preiserhöhungen der letzten Jahre bei Stahl und NE-Metallen aus eigener Kraft aufzufangen." Und argumentiert: "Die deutsche Möbel-Beschlagindustrie kann für sich in Anspruch nehmen, die Maßstäbe für die internationalen Trends zu setzen." Ein Argument, das für alle Bereiche der ZOW-Austeller gilt: Innovationen, neue Produkte bis in den Interior-Bereich, technische Leistungen und Highlights für das "Licht im Möbel" setzen neue Maßstäbe.