Schmidt Groupe

Bestmarken in 2019

Gute Nachrichten in schwierigen Zeiten vermeldet die deutsch-französische Schmidt Groupe. Zumindest im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2019 konnte das Unternehmen wieder neue Bestmarken erreichen. Sieben Prozent Plus verzeichnen sowohl der Produktionsumsatz (mit

Gute Nachrichten in schwierigen Zeiten vermeldet die deutsch-französische Schmidt Groupe. Zumindest im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2019 konnte das Unternehmen wieder neue Bestmarken erreichen. Sieben Prozent Plus verzeichnen sowohl der Produktionsumsatz (mit nun 603 Mio. Euro) als auch der Fachhandelsumsatz einschließlich der gelieferten Elektroeinbaugeräte, sodass die Gruppenerlöse auf 1,74 Mrd. Euro stiegen. 

„Wir gehen aus einer erfolgreichen Vergangenheit in eine gesicherte Zukunft. Sicherlich werden sich die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise auf die Unternehmensziele für das Geschäftsjahr 2020 auswirken. Aber wir sind auch sehr zuversichtlich, dass wir das wiedergewinnen können, was wir durch die Schließung des Handels aufgrund der Pandemie einbüßen mussten“, erklärt Stéphane Bihler, Prokurist und Vertriebsleiter International von Schmidt Küchen.

Die Zahl der Verkaufsstellen, welche die Marke „Schmidt Küchen und Wohnwelten“ sowie zusätzlich in Frankreich und Belgien noch das Label „Cuisinella“ führen, kletterte von 728 auf 756. Wobei der Vertrieb nunmehr in 27 und nicht mehr in 30 Ländern rund um den Globus erfolgt. „In Deutschland gibt es weiterhin 44 Partnerhäuser, in denen wir in diesem Jahr phasenweise das schon in Frankreich erfolgreich implementierte Consumer Connect einführen. Hier setzen wir ausgeklügelte digitale Technik ein, um den Kunden durch ein einzigartiges Kauferlebnis eine kontinuierliche Beziehung zur Marke und ein Höchstmaß an Individualität zu bieten. Die von uns entwickelten Virtual-Reality-Tools ermöglichen es dem Kunden auch, sich in seinem Projekt selbst zu projizieren“, verrät Stéphane Bihler.

Während die Belegschaft innerhalb des Konzerns mit 1.750 Mitarbeitern fast gleichgeblieben ist, gab es in Deutschland eine Zunahme von rund acht Prozent auf nunmehr 187 Arbeitnehmer. Mit den Beschäftigten aus den Partnerhäusern sind es international 7.120 – das sind 763 Angestellte mehr als noch im Vorjahr und ein Plus von zwölf Prozent. 

In den drei Werken Sélestat, Lièpvre und Türkismühle produziert die Gruppe auf einer Fläche von rund 223.000 Quadratmetern. Allein 2019 investierte die Gruppe 90 Mio. Euro in die Optimierung der Produktion mit einem hohen Automatisierungsgrad für eine extrem diversifizierte und individualisierte Fertigung.