Plana Küchenland

Bestes Umsatzergebnis im Krisenjahr – sechs neue Standorte in Sicht

Trotz Lockdown und verkürzten Öffnungszeiten konnten die Partner-Studios von Plana Küchenland 2020 den Gesamt-Umsatz um 12 Mio. Euro auf nunmehr 121 Mio. Euro steigern. Dies ist das bislang beste Umsatzergebnis des Franchiseunternehmens. Im Endspurt vor dem Jahreswechsel gelang es, selbst zwischen den Feiertagen noch Küchen auszuliefern und aufzustellen, so heißt es. „Viele Kunden wollten noch im alten Jahr zum reduzierten Mehrwertsteuersatz ihre Küche geliefert bekommen und bezahlen“, vermerkt Mark Willekes, Geschäftsführer der Plana Küchenland Marketing und Lizenz GmbH. Allein die von der gesamten Branche beklagten Lieferengpässe der Küchentechnikindustrie bremsten die Abwicklung mancher Kommission. Für ihren Einsatz hart an der Belastungsgrenze erhielten die Beschäftigten in der Franchise-Zentrale einen Bonus. 

2020 war ebenso das Jahr der Fusionierung der KSE IT Services GmbH mit der Plana Marketing und Lizenz GmbH, woraufhin Mark Willekes und Marcel Kröning als Geschäftsführer das Unternehmen leiten. Seit Gründung 1988 ist Plana aktuell mit 29 Franchisenehmern an 40 Standorten präsent. Die bestehenden weißen Flecken sollen sukzessive besetzt werden. Dazu hat der Franchise-Pionier im Jahr 2020 die Konsolidierung im Franchise-Netz abgeschlossen. Die bestehenden Standorte in Heilbronn und Reutlingen werden temporär als Filialen fortgeführt, bis dafür neue Franchisenehmer gefunden werden. Das Studio in Nürnberg wird demnächst mit einem neuen Partner an anderer Stelle wiedereröffnen. Mittelfristiges Ziel sind bis zu 70 Standorte. Für 2021 sind bis zu sechs Neueröffnungen geplant.

Derzeit läuft die Auswahl geeigneter Mietobjekte für die in 2021 intensivierte Suche von Franchise-Kandidaten. Neben Führungskräften aus der Möbelbranche und Top-Verkäufer aus der Küchenbranche, die sich selbständig machen wollen, spricht Plana auch Quereinsteiger an. „Ein eigens konzipiertes Ausbildungsprogramm inklusive Trainings in einem Küchenstudio sowie On- und Offline-Seminaren an der Plana-Akademie gibt auch Branchen-Novizen die Chance, mit einem markterprobten Geschäftskonzept durchzustarten“, erklärt Mark Willekes.

Die bestehenden Häuser verkaufen Küchen in der Preisklasse ab 6.500 Euro. Acht von zehn Küchen-Projekte starten allerdings preislich bei 9.000 Euro und in der Spitze können die Auftragswerte 50.000 Euro und mehr erreichen. Jeder zweite Franchisenehmer dreht über 2 Mio. Euro Netto-Jahresumsatz, rund ein Drittel erreicht über 3 Mio. Euro und manche sogar 6 Mio. Euro.

Die Herausforderung zur Digitalisierung der Customer Journey hat auch Plana angenommen: Unter hohem Zeitdruck sorgte die hauseigene IT-Abteilung für digitale Geschäftsprozesse sowie die Möglichkeit zu Online-Beratung und Online-Verkauf ebenso wie die Terminierung von Kundenbesuchen in den Küchen-Studios. „Unser IT-Team hat da einen grandiosen Job gemacht“, vermerkt Mark Willekes.

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