Drei Preisträger erhielten den "EuroShop Retail Design Award".

EuroShop

Beste Store-Konzepte prämiert

Bereits zum fünften Mal hat die Messe Düsseldorf gemeinsam mit dem EHI Retail Institut in Köln den "EuroShop Retail Design Award" für die besten Stores mit den gelungensten Konzepten vergeben. Die offizielle Verleihung ging im Rahmen der "41. Annual International Store Awards Show des Retail Design Institute" in New York über die Bühne. Über einen Preis konnten sich dabei der Tsvetnoy Central Market in Moskau, der Flagshipstore der japanischen Bekleidungskette Uniqlo in Shanghai sowie Galeria Kaufhof am Münchener Marienplatz für das Young-Fashion-Konzept "U.Style" freuen.

Kriterien für die Jury-Entscheidung waren ein gutes Design, ein ganzheitliches, in sich geschlossenes Konzept mit klarer Sortimentsbotschaft, eine klare Zielgruppenansprache sowie das Corporate Design.

Der Tsvetnoy Central Market mit einer VK-Fläche von 7.600 qm erstreckt sich über sieben Etagen, die durch zwei Atrien mit einem sich über alle Ebenen erstreckenden vertikalem Garten verbunden sind. Die Decken- und Wandverkleidung im Inneren besteht aus gehämmertem Edelstahl, wodurch Licht, Waren und Kunden widerspiegelt werden. Auf den oberen beiden Etagen befinden sich eine Bar und Restaurants, ein Food-Markt sowie eine Terrasse mit Blick über Moskau.

Uniqlo hat die Fassade seines 3.300 qm großen Flagshipstores mit einer Hülle aus perforiertem Metall ummantelt, die mit Neonlicht hinterleuchtet ist. Im Innenraum drehen sich bewegliche Mannequin-Installationen in kreisförmig angeordneten Acrylröhren über den Köpfen der Kunden. Die Hauptattraktion ist jedoch ein 20 m hohes Atrium, in dem Models zur Musik passend auf und ab schweben. Dahinter befindet sich eine nach Farben sortierte "Shirt-Wand".

Galeria Kaufhof hat ein ehemaliges Lager im zweiten Untergeschoss zu einem interaktiven Store für die junge Zielgruppe umgebaut. Um den Gewölbecharakter der Etage zu erhalten wurden der Waschbetonboden und die rohen Wände ins Design-Konzept integriert. Weiter betont wird der "Underground-Flair" von Graffitis, einem Zugang zur U-Bahn und ein Interieur im Used-Look.

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