Ultsch Polstermöbel

Bertriebsaufgabe zum Jahresende

Zum Jahresende ist Schluss: Weil der oberfränkische Polstermöbelhersteller Ultsch für sich keine Zukunftsperspektive sieht, stellt er den Betrieb zum Jahresende ein. „Tradition neigt sich dem Ende“, teilte das Unternehmen gestern mit, stellte in einer Mitteilung aber auch klar, dass es ein Entschluss aus freien Stücken sei: „Da es sich hierbei nicht um eine Insolvenz handelt und wir noch bis zum Jahresende die Produktion aufrecht halten, besteht auch weiterhin die Möglichkeit Polstermöbel aus unserem Hause zu bestellen. Wir sind der Meinung, dass wir über die fast 100 Jahre hinweg, schöne und vor allem qualitativ gute Polstermöbel am Markt hatten, uns jedoch letztlich der starken Konkurrenz - woher auch immer - beugen müssen. Für uns als einer der wenigen echten Deutschen Hersteller sehen wir leider keine Zukunft mehr auf dem Polstermöbelmarkt und müssen diesen bedauerlichen Schritt gehen. Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen in der Vergangenheit und wünschen Ihnen von ganzen Herzen alles Gute für die Zukunft.“

Schwere Zeiten für oberfränkische Polstermöbelhersteller, denn die Branche verliert nach der Insolvenz von FM Munzer damit einen weiteren Mittelständler, der für das Markenzeichen „Made in Germany“ steht.

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