IFA 2018

Berliner Innovationsshow mit gutem Ergebnis

Mit 245.000 Besuchern, davon rund 150.000 Fachbesucher, schloss die IFA in Berlin gestern die sechstätige Elektronikmesse ab. Dies sind zwar 8.000 Besucher weniger als 2017, doch spiegeln über 50 Prozent Auslandsanteil eine hohe Internationalität wider. Gleiches gilt für die Medien: Von den 6.000 Journalisten kamen 2.800 aus über 75 Ländern (2017:70). Auch der Zeitpunkt war genau richtig, betont die Messegesellschaft mit Blick auf das wichtige Jahresendgeschäft mit Black Friday, Singles Day in China und Weihnachten.

„Als wichtiger Impulsgeber für Handel und Industrie hat die IFA 2018 ihre Position als weltweit bedeutendste Plattform für Consumer Electronics und Home Appliances weiter ausgebaut. Dabei konnte das sehr hohe Ordervolumen auf dem Rekordniveau von 4,7 Milliarden Euro stabilisiert werden. So wurde das Fundament für ein positives Jahresendgeschäft gelegt. Die IFA hat mit der Vielzahl an Innovationen die Stimmung in den internationalen Märkten positiv beeinflusst“, erklärt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender des IFA Veranstalters gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

Dazu stellt Dr. Reinhard Zinkann als Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektrohausgeräte fest: „Die IFA hat ihre Stellung als weltweit größte Messe auch für Home Appliances auch in diesem Jahr ausgebaut. Wir sind mit den Ergebnissen im Jubiläumsjahr mit der zehnten Ausgabe von Home Appliances@IFA sehr zufrieden. Die Hausgeräte-Branche nimmt die positiven Impulse der IFA mit in das wichtige Weihnachtsgeschäft.“

Über die Themen der Hausgerätenews herrschte weitgehend Einhelligkeit. Ob Flex- oder Freeinduction, Kochen mit Sensoren, Muldenlüfter oder Frenchdoor-Kühl-/Gefriergeräte: Sowohl deutsche als auch türkische oder asiatische Marken steigen verstärkt in die Aufholjagd ein. Vor dem Hintergrund des stagnierenden Inlandsmarktes (laut Hemix-Index bis Juni 2 Prozent Minus für den Umsatz mit Elektrogroßgeräten insgesamt) zeichnet sich ein heißer Wettbewerb ab. Neue Impulse kommen u. a. aus den Bereichen Weinkühlung und intelligenten Assistentenfunktionen, die inzwischen häufig sprachgesteuert sind, sowie automatisch klimatisierten Indoor-Kräutergärten. Nicht zuletzt die Smart-Home-Hallen 6.2 und Next sorgten für zukunftsträchtige Impulse.

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