IFA

Berliner Funkausstellung fällt aus - Göke hört auf

Nachdem das Land Berlin heute bekannt gegeben hat, dass aufgrund der Corona-Pandemie Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern bis 24. Oktober verboten sind, steht auch fest, dass die IFA 2020 nicht wie geplant im September stattfindet. Eine eigene Stellungnahme der Messe steht noch aus, es soll aber ein alternatives Konzept in Arbeit sein.

Überdies wurde Anfang April in der Presse veröffentlicht, dass der Vorstandsvorsitzende der Berliner Messe, Dr. Christian Göke, seinen Rücktritt zum Ende diesen Jahres erklärt hat. Gökes Vertrag lief ursprünglich noch bis Mitte 2022. Seit 2013 Messechef, ist Göke schon 20 Jahre im Unternehmen, erlebte jetzt aber durch den Ausfall u. a. von ITB und Internationaler Luft- und Raumfahrtausstellung kein erfreuliches Jubiläumsjahr. Zudem soll er im Dauerkonflikt mit dem Berliner Senat um die dringend notwendige Sanierung des Messegeländes stehen.

Update:

Auch die Berliner Messe hat inzwischen bestätigt, dass die IFA Anfang September "nicht im gewohnten Rahmen stattfindet". Die Veranstalter (gfu und Messe Berlin) diskutieren aktuell noch die notwendigen Schritte und finalisieren ein bereits in der Erarbeitung befindliches Alternativkonzept für die IFA 2020, das auf den Stärken der IFA als Leitmesse und führende Innovationsplattform aufbauen wird. Weitere Details zur aktualisierten Planung werden in Kürze vorgestellt.

Update 30.4.

In einem Video hat IFA Director Dirk Koslowski am 30.4. nochmals betont, dass es anstelle der regulären Messe ein "innovatives Konzept, welches sich auf die B2B-Kernelemente konzentriert", geben wird. Basierend auf den aktuellen Sicherheitsbestimmungen plant das IFA-Team, neben physischen Live-Events, auch eine virtuelle Einbettung zu organisieren.
 

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