BSH

Bereit für Altgeräterücknahme

Stichtag ist der 24. März 2006: An diesem Tag tritt die europäische Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE – Waste Electric and Electronical Equipment) in Kraft. Insgesamt rechnet die Branche

Stichtag ist der 24. März 2006: An diesem Tag tritt die europäische Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE – Waste Electric and Electronical Equipment) in Kraft. Insgesamt rechnet die Branche mit einem Rücklauf von rund 900.000 Tonnen Elektroaltgeräten pro Jahr. Allein die Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) kalkuliert mit einem jährlichen Kostenvolumen von etwa 15 Mio. Euro.
"Wir sind gut vorbereitet, den Verpflichtungen aus dem Elektrogesetz nachzukommen", sagt Dr. Peter Böhm, Leiter der Elektro-Altgeräterücknahme und Verwertung der BSH. Bereits Ende 2005 hat der Hersteller konkrete Vereinbarungen mit der Entsorgungswirtschaft abgeschlossen. Demnach werden die BSH-Partner EDS-R, EGN, Hellmann, Logex und Remondis die Altgeräte an den rund 1.000 kommunalen Übergabestellen annehmen und umweltgerecht entsorgen. Ebenso wie andere Unternehmen der Weiße Ware-Industrie verzichtet auch die BSH auf den getrennten Ausweis der Entsorgungskosten und wird den entstehenden Kostenaufwand ab 24. März 2006 in den Verkaufspreis einkalkulieren.